Soap-Check

Ohne Roy Peter Link: Gesunkene «In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte»-Quoten

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Allerdings ist die Vorabend-Krankenhausserie noch immer ein absoluter Erfolg. Und der leichte Rückgang hat vielleicht auch andere Gründe.

180 Folgen lang spielte Roy Peter Link, manchen vielleicht noch als Jonas aus «Anna und die Liebe» bekannt, die Hauptrolle in der donnerstäglichen Serie «In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte». Seine Figur Doktor Niklas Ahrend hatte sich im Mai vom Format verabschiedet. Von Februar bis Mai, also quasi auf der Zielgeraden von Doktor Ahrend, hatte die Produktion aus dem Hause Saxonia durch die Bank weg immer zweistellige Marktanteile im Gesamtmarkt geholt. Im Schnitt standen 11,2 Prozent Marktanteil auf dem Papier. Die durchschnittliche Reichweite lag in diesem Zeitfenster bei 2,58 Millionen. Diese Werte erreichten die Folgen ohne Link in tragender Rolle nicht mehr.

Allerdings hat das wohl auch noch einen anderen Grund: Im Frühjahr sendete Das Erste noch das unfassbar erfolgreiche Ratespiel «Wer weiß denn sowas?» im Vorfeld. Seit spätem Frühjahr laufen andere Quizformate, «Quizduell» und «Gefragt – gejagt», auf dem Slot. Auch hier liegen die Marktanteile insgesamt gesehen im absolut grünen Bereich, aber eben leicht unter dem Niveau von zuvor. 13 Folgen der „neuen Ära“ waren bis dato zu sehen. Vier davon schafften nicht den Sprung über die Marke von zehn Prozent. Allerdings liefen alle mit mindestens 9,5 Prozent Marktanteil. Somit lag man zwar unter dem Schnitt des Ersten, aber über dem Niveau, das der Sendeplatz früher für diverse Formate bereithielt. Vor der Klinikserie liefen auf dem Slot ja Schmunzelkrimis und anderes – gerne mal mit nur um die sechs Prozent.

Die erfolgreichste neue Folge der Serie ohne Niklas Ahrens wurde am 8. August und somit im Hochsommer gezeigt. Sie generierte im Schnitt 11,3 Prozent Marktanteil bei allen Zuschauern. Die ermittelte Reichweite lag damals bei 2,15 Millionen. 2,24 Millionen schauten eine Woche später zu, hier sank aber die Quote auf 10,5 Prozent, weil an diesem Vorabend allgemein mehr ferngesehen wurde.

Bei den 14- bis 49-Jährigen ergibt sich übrigens ein ähnliches Bild: Zwischen Februar und Mai wurden durchschnittlich 6,9 Prozent Marktanteil, teils sogar über neun Prozent, ermittelt. Danach waren es im Schnitt noch 5,9 Prozent. Ergo: „Die jungen Ärzte“ dürften die im Oktober erfolgende Rückkehr von Kai Pflaume und seinem «Wer weiß denn sowas?» freudig herbeisehnen.

Und so geht es weiter


Die Folge dieser Woche heißt „Soll und Haben“. Dr. Matteo Moreau und Assistenzarzt Ben Ahlbeck nehmen darin Sarah Hahn in der Notaufnahme auf. Die Buchverkäuferin hat sich beim bloßen Stolpern eine Sprunggelenksfraktur zugezogen. Während der nötigen OP fällt auf, dass Sarah einen Klumpfuß mit starker Fehlstellung hat, den sie vorher nicht einmal erwähnt hat. Es kommt zu einem dramatischen Zwischenfall: Sarah lässt sich nicht mehr beatmen! Nur weil der erfahrene Oberarzt schnell schaltet, können die Ärzte Schlimmeres verhindern. Nach der OP macht Matteo der jungen Frau schwere Vorwürfe, denn er weiß, was vor sich geht. Wie konnte sie ihre schwere Medikamentensucht verschweigen?

Was sonst noch war?


Immer wieder treten Musikgrößen bei «Gute Zeiten, schlechte Zeiten» auf. Thematisch werden sie als Acts im Club "Mauerwerk" eingebaut. Eben dieser Club wird in einer im Dezember gezeigten Folge eine Schlagerparty veranstalten. Acts sind dann Beatrice Egli, Ben Zucker und Maite Kelly. Die Dreharbeiten zu besagten Szenen fanden vergangene Woche statt.

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