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Konsequenter Schritt: «akte» bekommt eine weibliche Moderatorin

von   |  5 Kommentare

Sat.1 ist einen Schritt weiter mit seinem Relaunch des wöchentlichen Magazins. Die Moderatorin ist gefunden. Ende August wird die über Jahre von Ulrich Meyer geprägte Sendung zurückkehren.

Was schon seit Monaten ziemlich klar war, ist nun in Stein gemeißelt: Claus Strunz wird nicht mehr als Moderator der Sendung «akte» zurückkehren. Der Journalist, zur Zeit in seiner Funktion als Chef der Firma MAZ&More auch für das «Frühstücksfernsehen»  zuständig, moderierte die «akte» bis Ende 2018. Er folgte einst auf Ulrich Meyer, der zweifelsfrei das Gesicht der Sendung schlechthin ist. Aber die Quoten waren Ende 2018 nicht mehr gut - und so entschied sich Sat.1 für einen kompletten Neuanfang beim Magazin.

Seit vielen Monaten wird - nicht mehr in Berlin, sondern nun am Sendersitz in Unterföhring bei München, eine eigene «akte»-Redaktion aufgebaut. Diese hat nun eine Moderatorin gefunden. Erstmals in der Historie der Magazin-Marke wird eine Frau das Aushängeschild des Formats. Die Wahl fiel auf Claudia von Brauchitsch, die zuletzt für Sky Sport News HD als News-Anchor im Einsatz war, allerdings eher sporadisch zum Einsatz kam. Sat.1-Zuschauer kennen sie noch von früher. Vor rund eineinhalb Jahrzehnten war sie eine der dauerhaften Sprecherinnen der damaligen Nachrichtensendung «Sat.1 News - Die Nacht». Zudem moderierte sie damals bei N24.

"Ich freue mich, die erste Frau zu sein, die die «Akte» präsentiert", sagt Claudia von Brauchitsch. "Das Magazin ist in fast 25 Jahren zum journalistischen Flaggschiff von Sat.1 geworden. Dort knüpfen wir an und schlagen gleichzeitig ein neues Kapitel voller lebensnaher, einmaliger Geschichten auf." Damit spricht von Brauchitsch auch schon ein wesentliches Element auf. Stand «akte» lange Zeit für investigativen Journalismus und Service-Stücke, soll nun wohl “Lebensnähe” in den Fokus rücken.

Von Seiten Sat.1 heißt es: So berichtet «akte» von berührenden Schicksalen, zeigt hintergründige Reporter-Erlebnisse und hilft durch den Alltag mit zuschauernahen Service-Filmen. Redaktionsleiter ist Heiko Knauthe. Noch unklar ist, auf welchem Sendeplatz die neue «akte» wandert. Grob geäußert hat sich der Sender derweil zum Rückkehr-Termin; Ende August soll es wieder losgehen. Aktuell zeigt Sat.1 am späteren Mittwochabend unter dem «akte»-Label Reportagen, die von unterschiedlichen Produktionsfirmen angeliefert werden.

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Es gibt 5 Kommentare zum Artikel
Quotermain
11.07.2019 17:41 Uhr 1
"Konsequenter Schritt: «akte» bekommt eine weibliche Moderatorin"

???

Sexismus.

Niemand sollte nach dem Geschlecht beurteilt werden!

Nachdem die Zuschauer fast weg sind, hat "lebensnah" den Geruch der Drohung von feministischem Boulevard, also konsequenter Schr(i)/(o)tt, weiblich. Beerdigt die Sendung einfach.

Achso...den Herrn Str... konnte ich nie leiden, obwohl das ja wohl ein Mann ist.

Der Erfinder der Sendung war der Beste, allerdings nur in den ersten Jahren, bevor die Themen ausgingen.
Princeps
11.07.2019 17:51 Uhr 2
1. Schön, dass nach und nach auch zunehmend Frauen solche Jobs bekommen!

2. Es gibt keinen Sexismus gegenüber Männern.
Sentinel2003
11.07.2019 18:30 Uhr 3
Finde auch ich sehr gut, dass es mal eine weibliche Moderation geben wird!
Quotermain
11.07.2019 18:58 Uhr 4

Warum liegt die Betonung auf "weiblich"?

Kompetenz hat kein Geschlecht.

Ich kenne noch "Monitor", als sie aus politischer Korrektheit in Kreuzverhör, statt Kreuzfeuer umbenannt haben.

Ca. seit der WDR sehr starkt Böttinger und Domianresque wurde, statt neutral......

Leute, fangt an zu denken...?
Kingsdale
12.07.2019 04:23 Uhr 5
Leider wird das die Sendung auch nicht mehr retten. Nur weil es nun eine weibliche Moderatorin ist, kommen doch nicht mehr Zuschauer zurück? Was ist das für ein lächerliches denken? Ich habe früher immer geschaut nur bei dem jetzigen Sendeplatz gibt es einfach bessere Sendungen die ich ich dann lieber schaue. Mit dem Moderator(in) hat das rein gar nix zu tun.

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