Quotencheck

«Alias»

von  |  Quelle: ProSieben
Die vierte Staffel der Serie mit Jennifer Garner enttäuschte sogar zu später Sendezeit.

«Alias» war schon immer ein Sorgenkind des Münchener Fernsehsenders ProSieben - die Quoten waren nie sonderlich gut. Damit erleidet die Serie von J.J. Abrams das gleiche Schicksal wie andere hochklassige US-Serien mit fortlaufender Handlung. Dabei lief es zum Start der vierten Staffel gar nicht einmal schlecht. Der Auftakt holte 14,9 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe und sogar beim Publikum ab drei Jahren lag Jennifer Garner meilenweit oberhalb des Senderschnitts (9,3 Prozent). Doch die Freude war nicht von langer Dauer. Eine Woche später raste die Reichweite drastisch in den Keller. Aus 450.000 Zuschauern wurden nur noch 280.000 - mit 8,1 Prozent Marktanteil landete man auf dem Boden der Tatsachen.



Aber Sydney Bristow ist es gewohnt niedergestreckt zu werden - auch dieses Mal rappelte sie sich wieder auf. Zunächst kam die Serie auf 8,4 Prozent bei den Werberelevanten, dann auf 9,2 Prozent und schließlich sogar auf 9,9 Prozent Marktanteil. Die Zuschauerzahlen bewegten sich in diesem Wochen auf recht konstantem Niveau: Etwas weniger als 400.000 Menschen sahen jeweils zu. Die Folgen “Nocturne” und “Echos” (4x06 und 4x07) schlugen dann wieder richtig ein. Ohne erkennbaren Grund steigen die Reichweiten auf fast 0,50 Millionen Zuschauer - in der Zielgruppe kam man auf 13,2 und 10,5 Prozent Marktanteil.

Und zwei Wochen später gab es noch einmal gute Werte: Mit 12,1 Prozent Marktanteil konnte der Münchener Sender am 19. November sehr zufrieden sein. Eine Woche später toppte Jennifer Garner das Ergebnis sogar noch ein weiteres Mal: Mit 12,3 Prozent Marktanteil schien alles in Butter zu sein. Das war es dann aber auch mit den guten Nachrichten. Wäre die Staffel an diesem Tag geendet, wäre man auf einen Schnitt von 10,6 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen gekommen.



Weil dem aber nicht so war und weil «Alias» seit Dezember eine merkwürdige Talfahrt durchmacht, kommt die vierte Staffel im Schnitt nur auf 9,1 Prozent. Nur noch ein einziges Mal holte die Serie von J.J.Abrams nach Dezember 2007 zweistellige Marktanteile. Es ging sogar richtig tief nach unten: Die erste neue Folge im Jahr 2008 holte nur 0,27 Millionen Zuschauer und einen Zielgruppenmarktanteil von 5,5 Prozent. Zwei Wochen später - am 28. Januar 2008 - sah es ähnlich mies aus. Nur 0,24 Millionen Menschen wollten wissen, wie die Geschichte weitergeht. Jennifer Garner musste sich mit 5,6 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe zufrieden geben.



Immerhin: Das Staffelfinale vor einer Woche kam auf 9,1 Prozent Marktanteil beim wichtigen Publikum und holte somit halbwegs akzeptable Werte. Dass die Serie selbst zu so später Sendezeit nicht mehr Menschen in ihren Bann zieht, überrascht aber durchaus. Betrachtet man alle Staffeln, dann ist festzustellen, dass nur eine Staffel noch schlechter lief: Die zweite, die mittwochs zu verschiedenen Zeiten gesendet wurde und im Schnitt auf 8,7 Prozent Marktanteil kam. Und noch etwas muss zu Denken geben: Keine Staffel wurde von so wenigen Menschen gesehen. Die dritte Staffel, die ebenfalls am Montags lief, kam noch auf 0,57 Millionen Zuschauer im Schnitt, bei Staffel vier waren es nur 0,37 Millionen.

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