Das Erste spricht von einem „deutlichen“ Reichweitenplus – allerdings war dies ausschließlich durch die Bundestagswahl möglich.
Fünf Wochen Winterurlaub gönnt Das Erste seiner erfolgreichen Polittalkerin Anne Will, die mit ihrer gleichnamigen Sonntagabendsendung im Durchschnitt mehr als vier Millionen Menschen zum Einschalten bewegte. Laut Das Erste verfolgten 4,11 Millionen Menschen die Gesprächssendung, das ist ein Plus von 0,16 Millionen Zusehern. Jedoch verschweigt die blaue Eins, dass das Wachstum vorwiegend von den Sendungen nach dem TV-Duell zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Herausforderer Martin Schultz und nach der Wahl respektive der «Berliner Runde» zustande kommt. Mit 7,47 sowie 6,36 Millionen Fernsehzuschauern waren dies zwei besonders erfolgreiche Sendungen.
Das ZDF feiert unterdessen das Plus von Maybrit Illner und ihrer Talkshow, die donnerstags um 22.15 Uhr ausgestrahlt wird. Hier ging es von 2,61 auf 2,76 Millionen Fernsehzuschauer, der Marktanteil wuchs um 0,9 Prozentpunkte auf 13,4 Prozent. Illner verbuchte somit die besten Werte seit dem Jahr 2003. Das «maybrit illner»-Spezial am Wahlabend trug im Gegensatz zu «Anne Will» nicht zur Quotensteigerung bei, sondern drückte die Werte. Nur 2,03 Millionen Menschen schalteten ein, der Marktanteil lag bei mauen 9,7 Prozent. Jedoch schlug sich Illner an diesem Abend bei den jungen Leuten sehr gut: 0,57 Millionen Zuschauer und 7,1 Prozent Marktanteil wurden nach der «Berliner Runde» generiert. Bei den 14- bis 49-Jährigen blieben die Quoten nahezu stabil: 2017 verbuchte man 0,34 Millionen Zuschauer und 4,6 Prozent Marktanteil. 

• Anne Will • Berliner Runde • Hart aber fair • Maischberger • maybrit illner
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