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«Ewige Helden»: Nach Bestwert wieder auf dem Boden der Tatsachen

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An die starken Auftaktwerte der zweiten Staffel reichte das Duell der ehemaligen Spitzensportler in Woche zwei bei weitem nicht heran. Im Ersten fiel «Frau Temme sucht das Glück» derweil ins Bodenlose.

Änderungen der zweiten «Ewige Helden»-Staffel (Auswahl)

  • Kein Sportler scheidet am Ende einer Folge aus
  • Auf das finale Nachtspiel wurde zugunsten eines sportlerbezogenen "Heimspiels" verzichtet
  • Marco Hagemann wurde als Kommentator für die Spiele gewonnen
  • Ruth Moschner wurde durch Markus Wasmeier ersetzt
Es war schon ein sehr nobler und löblicher Schritt, dass VOX seine «Ewige[n] Helden» angesichts eher dürftiger Einschaltquoten im vergangenen Jahr und vergleichsweise hoher Produktionskosten überhaupt in eine zweite Runde schickte. Dass man im Zuge des Reflexionsprozesses der Sendung aber ein solch gutes Näschen bewies, genau die wenigen Schwachstellen der ersten Staffel aufzudecken, ohne das an sich inhaltlich gelungene Gesamtbild zu zerstören, verdient große Anerkennung. Und genau die wurde der Show bei ihrem Staffelstart in der vergangenen Woche angesichts neuer Rekordzahlen auch hinsichtlich der Einschaltquote auch zuteil. Diesmal allerdings ging das Interesse wieder spürbar zurück.

So fiel die Gesamt-Reichweite von 1,63 auf 1,37 Millionen, der damit verbundene Marktanteil lag bei latent unterdurchschnittlichen 4,4 Prozent, wo zuletzt noch grundsolide 5,2 Prozent auf dem Papier standen. Und auch in der werberelevanten Zielgruppe konnten die starken 9,0 Prozent der Auftaktfolge nicht gehalten werden - mit 7,4 Prozent bei 0,75 Millionen lag man allerdings noch immer auf Höhe des Senderschnitts. Eine zweistündige Ausgabe von «Goodbye Deutschland!» steigerte sich im Anschluss auf 5,5 Prozent bei 0,95 Millionen Gesamt-Zuschauern, bei den 14- bis 49-Jährigen ging es dagegen auf nur noch sehr mäßige 6,1 Prozent zurück.

Im Ersten lief derweil zur besten Sendezeit die vierte Folge von «Frau Temme sucht das Glück», die aber mit nur noch 2,49 Millionen Zuschauern komplett durchfiel und insbesondere für den sonst so starken ARD-Seriendienstag völlig unterirdische 7,9 Prozent Marktanteil verzeichnete. Beim jungen Publikum standen immerhin noch solide 6,2 Prozent bei 0,62 Millionen zu Buche, doch die Gesamtwerte dürften auf Dauer zu wenig sein für die Ansprüche des Senders. «In aller Freundschaft» rettete anschließend den Abend und verbesserte sich auf 13,6 und 8,5 Prozent bei 4,36 Millionen Interessenten.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/91382
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