Millionenwachstum, gute Kritiken, innovative Ideen: 2017 soll das nächste Netflix-Hitjahr werden. Wir erklären den Erfolg des Streamers – und stellen euch sieben vielversprechende Serien-Neustarts vor.
Der Grundstein für den Erfolg liegt im exklusiven Portfolio an Serien, das sich Netflix allmählich aufgebaut hat. Man erntet die Früchte als first mover im hart umkämpften Streaming-Markt: Mit massiven Investitionen war Netflix vor einigen Jahren das erste Unternehmen, das im großen Stil eigene Inhalte – oft qualitativ hochwertig – produzierte. Dieser Vorsprung bleibt bestehen, die Konkurrenz kann den einmal entstandenen Nachteil kaum aufholen. Schließlich wird auch der back catalog immer größer: Mit dem Abo kann man schließlich auch die zahlreichen älteren Angebote wie «House of Cards» anschauen, die man eigentlich immer schon einmal entdecken wollte. Diese Angebote sind mittlerweile so groß und vielfältig, dass das Argument für ein Abo immer besser wird.
Ob diese Siegesserie auch in diesem Jahr anhält? Zumindest lässt man nichts unversucht; 2017 wird das Jahr, in dem das Unternehmen mit noch mehr Genres experimentiert. Noch im Februar startet mit «Ultimate Beastmaster» eine Action-Spielshow im Stile des «Ninja Warrior»-Franchises. Man produziert länderspezifische Versionen, in Deutschland stehen als Moderatoren Luke Mockridge und Hans Sarpei vor der Kamera. Der renommierte Wissenschaftler Bill Nye wird noch im Frühjahr eine Talkshow präsentieren, die abseits des medialen Nachrichten-Grundrauschens und der Tagesaktualität über grundsätzliche Fragen von Wissenschaft und Gesellschaft diskutiert. Der Titel verspricht nicht weniger als die Lösung aller Probleme: «Bill Nye Saves the World». Vom Chef der Technologie-Zeitschrift „Wired“ kommt die Doku-Serie «Abstract: The Art of Design», von der jede Folge einen komplett anderen Charakter hat, inhaltlich und stilistisch. Im Zeitalter des Designs als Identitätsmerkmal – man denke nur an die Apple-Produkte – hat diese Show ihre ganz eigene Relevanz.
Marvel-Fans können sich 2017 auf ein furioses Finale freuen: Nach der Serie «Iron Fist» im Frühjahr kulminiert die Geschichte um die vier Superhelden in «The Defenders», das neben Iron Fist Daredevil, Jessica Jones und Luke Cage versammelt. Ein Best-Of sozusagen. Ganz andere Wege geht Netflix im Comedy-Bereich, wo man zuletzt mit zahlreichen Sitcoms («Fuller House», «The Ranch», «One Day At A Time») von sich reden machte. Vielversprechend klingt hier das Projekt «Dear White People». Es basiert auf dem gleichnamigen Crowdfunding-Film aus 2014 und wird beschrieben als komödiantische Satire zwischen Alltagsrassismus und Selbstverwirklichung: Die Comedy begleitet Studenten mit schwarzer Hautfarbe, die ihr Glück an einer traditionsreichen Elite-Universität versuchen.

• 13 Reasons Why • Abstract • Abstract: The Art of Design • Bill Nye Saves the World • Dark • Dear White People • Eine Reihe betrüblicher Ereignisse • Fuller House • House of Cards • Iron Fist • Jessica Jones • Ninja Warrior • One Day At A Time • Stranger Things • The Art of Desi
Manager Creative Productions (m/w/d)
Jungredakteur/Redakteur Casting (w/m/d)
Pflicht/-Orientierungspraktikant Redaktion (w/m/d)
Redakteur (w/m/d) oder Jungredakteur (w/m/d)
Jungredakteur/Redakteur (w/m/d)
Schreibe den ersten Kommentar zum Artikel