Quotencheck

«Star Trek: Raumschiff Voyager»

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Neuer Kinofilm, großes Jubiläum und 20-jähriges Bestehen der Serie in Deutschland: Anlässe, einmal auf die Einschaltquoten von «Voyager» zu blicken, gibt es in diesen Tagen reichlich.

Infos zu «Raumschiff Voyager»

  • wurde zwischen 1995 und 2001 in den USA produziert
  • kam dabei auf insgesamt 172 Folgen in sieben Staffeln
  • die deutschsprachige Erstausstrahlung erfolgte am 21. Juni 1996 in Sat.1
  • die Handlung der Serie spielt in den Jahren 2371 bis 2377
  • seit April 2012 zeigt Tele 5 die Folgen (zuvor im Free-TV: Sat.1 und kabel eins)
Man glaubt es kaum, doch die Marke «Star Trek» begeistert mittlerweile seit 50 Jahren Science-Fiction-Fans in aller Welt - auch wenn der Startschuss hierzulande noch unter dem Titel «Raumschiff Enterprise» fiel und viele deutsche Zuschauer erst Jahre später auch mit dem Originaltitel in Berührung gekommen sein dürften. Doch dieses Jubiläum ist nicht der einzige Grund, aus dem sich eine Quoten-Analyse des mittlerweile bei Tele 5 heimischen seriellen Ablegers «Raumschiff Voyager» anbietet: In dieser Woche startet darüber hinaus nämlich noch mit «Star Trek Beyond»  ein weiterer Kinofilm, zudem feierte «Voyager» vor ziemlich genau 20 Jahren damals noch in Sat.1 seine Deutschlandpremiere. Und obgleich die Optik des Formats mittlerweile eher latentes Amüsement statt großer Ehrfurcht vor der futuristischen Strahlkraft hervorrufen würden, schauen noch immer viele Menschen täglich am späten Nachmittag zu. Die Quoten können sich also durchaus sehen lassen.

So sahen am Montag, den 2. Mai, durchschnittlich 0,16 Millionen Menschen um 17:05 Uhr zu, was bereits beim Gesamtpublikum starken 1,4 Prozent Marktanteil zu dieser Zeit entsprach. In der klassischen werberelevanten Zielgruppe wurden derweil sogar überragende 2,1 Prozent bei 0,07 Millionen generiert. Noch besser liefen die Ausgaben vom Dienstag und Freitag mit 2,0 bzw. 2,3 Prozent des Gesamtpublikums bzw. 2,2 und 2,5 Prozent der klassischen Werberelevanten. Bis zu 0,28 Millionen Menschen sahen zu. Hierzu sei allerdings einschränkend angemerkt, dass diese Werte auch für das Format keineswegs der Normalfall waren, sondern nur an wirklich erfolgreichen Tagen verbucht wurden - und es auf der anderen Seite durchaus auch schwächere Tage wie den 9. Mai gab, wo nur sehr maue 0,9 und 0,7 Prozent bei 0,10 Millionen möglich waren.

Alles in allem stimmte aber die Gesamt-Bilanz des Mais angesichts einer durchschnittlichen Zuschauerzahl von 0,18 Millionen, wovon sich ein Viertel im Alter zwischen 14 und 49 Jahren befand. Die damit verbundenen Marktanteile betrugen 1,4 Prozent des Gesamtpublikums sowie 1,7 Prozent der Zielgruppe. Dieser Trend setzte sich auch im Juni fort, die Werte aber schwankten nach wie vor hin und wieder mal von Tag zu Tag beträchtlich. Beispiel gefällig? Am Montag, den 6. Juni wurden hervorragende 2,1 und 2,3 Prozent bei 0,23 Millionen generiert, am Mittwoch kam man nicht über 0,9 bzw. 0,8 Prozent bei 0,11 Millionen hinaus. Alles in allem sanken selbstredend auch im Zuge der Fußball-Europameisterschaft die Werte ein wenig, sodass man sich im Monatsmittel mit etwas zurückhaltenderen 1,3 und 1,4 Prozent bei 0,16 Millionen zu begnügen hatte.

In der ersten Juli-Hälfte dagegen profitierten Sender und Serie erheblich von der wieder schwächer werdenden Konkurrenz und dem Hype um den neuen Kinofilm: Bei zehn Ausstrahlungen wurde bei den Jüngeren in gleich vier Fällen mehr als zwei Prozent generiert, nur eine einzige lief mit 0,9 Prozent nicht so erfreulich. Insgesamt präsentierten sich die Zahlen mit einer Range von 1,0 bis 1,8 Prozent etwas konstanter, hier kamen bis zur Monatsmitte im Schnitt 1,4 Prozent bei 0,17 Millionen zustande. In der Zielgruppe hingegen waren nun sogar 1,9 Prozent bei 0,07 Millionen zu holen.

Im Durchschnitt gelangte «Star Trek: Raumschiff Voyager» in den vergangenen zweieinhalb Monaten auf eine Zuschauerzahl von 0,17 Millionen, was mit einem Marktanteil von 1,4 Prozent einherging. Schon hier konnten die Verantwortlichen von Tele 5 hochzufrieden sein, beträgt der Senderschnitt doch gemeinhin gerade einmal 0,9 Prozent. Noch etwas besser lasen sich allerdings die 1,6 Prozent bei 0,06 Millionen, die bei den 14- bis 49-Jährigen zu Buche standen. Im Normalfall generiert der Privatsender hier 1,0 Prozent. Wenngleich also die Serie 15 Jahre nach ihrer Einstellung wohl eher nicht mehr geeignet sein dürfte, auf ganz großer Bühne zu begeistern, ist sie für einen Spartensender noch immer ein verlässlicher Garant für verlässlich gute Quoten.

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