Mit «Happyish» landet der Premium-Sender den ersten Flop seit Jahren – eine zweite Staffel scheint fast ausgeschlossen.
Welche Rolle spielen bei Showtime in Amerika die gemessenen Zuschauerzahlen? Ähnlich wie in Deutschland bei Sky sind sie nicht das einzige Argument bei der Betrachtung von Erfolg oder Misserfolg. Ganz unerheblich aber sind Quoten auch bei Showtime nicht, schließlich geben sie Aufschluss darüber, wie gut ein Programm letztlich bei den Kunden ankommt. Zuletzt hatte der Sender, der Erfolge mit «Ray Donovan», «Homeland» oder auch dem etwas spezifischeren «Penny Dreadful» feierte, immer einen guten Riecher. Der letzte Flop der Station, das Drama «Look», liegt schon fast fünf Jahre zurück. 
Könnte der erste Showtime-Flop seit fünf Jahren werden: Die Sitcom «Happyish».
Der große Boost blieb aber schon kurzfristig aus. Am neuen Showtime-Sonntag, der zudem noch aus dem endenden «Nurse Jackie» und dem Horror-Format «Penny Dreadful» besteht, setzt sich «Happyish» nicht mehr durch. Schon die zweite Folge bescherte Showtime Anfang Mai gerade einmal noch durchschnittlich 240.000 Zuschauer. Eine Woche später ging es gar auf 210.000 Zuschauer ab zwei Jahren hinab. Wirkliche Steigerungen waren auch jüngst nicht zu messen. Folge vier erreichte bei Showtime schwache 260.000 Zuschauer, am vergangenen Wochenende schauten rund 300.000 Menschen zu - immerhin ein Serienhoch für die Showtime-Comedy.

• Californication • Happyish • Homeland • Look • Nurse Jackie • Penny Dreadful • Ray Donovan • Shameless
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