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Grönemeyer-Solo macht Lanz nicht glücklich

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Zwei Stunden nahm sich «Markus Lanz» am Dienstag des deutschen Musikers an, doch vor allem das ältere Publikum zeigte sich an dem Einzelgespräch kaum interessiert. Schon zur Primetime lief es mau.

Grönemeyers Chart-Erfolge

Sein neuestes Studioalbum "Dauernd jetzt" steht seit Tagen an der Spitze der iTunes-Charts und wird aller Voraussicht nach in der kommenden Woche die deutschen Album-Charts anführen. Es wäre das zehnte Werk seit 1984 in Folge, dem dieses Kunststück gelingt. Die erste Single "Morgen" platzierte sich auf Anhieb auf Rang fünf - erfolgreicher war zuletzt "Glück" vor sechs Jahren.
Während das Zweite Deutsche Fernsehen in den vergangenen Wochen am späteren Dienstagabend auf Satire-Formate setzte, gab es in dieser Woche seinem Talk «Markus Lanz» einmalig eine Plattform über zwei Stunden - wobei die letzte Dreiviertelstunde aus einem Konzertmitschnitt bestand, an dem Lanz nicht mitwirkte. Star der XXL-Ausgabe war Musiker Herbert Grönemeyer, der vor wenigen Wochen bereits bei «Wetten, dass..?» zu Gast war. Durchschnittlich 1,10 Millionen Menschen lockte sein Auftritt bei Lanz ab 22:45 Uhr vor die Fernsehgeräte, was einem eher sehr enttäuschenden Marktanteil von 8,8 Prozent entsprach. Im Normalfall erreichen die Mainzer über drei Prozentpunkte mehr. Bei den 14- bis 49-Jährigen sah es hingegen gar nicht so schlecht aus, hier wurde der aktuelle Senderschnitt mit 6,4 Prozent bei 0,33 Millionen sogar minimal überboten.

Zur Primetime warf die Dokumentationsreihe «ZDFzeit» die Frage auf, wie viele Ausländer Deutschland vertrage. Dem wollten jedoch nur 2,68 Millionen auf den Grund gehen, was ebenfalls schwachen 8,6 Prozent aller und 5,1 Prozent der jüngeren Konsumenten entsprach. «Frontal 21» generierte im Anschluss 8,2 bzw. 4,5 Prozent bei 2,59 Millionen.

Im Sandwich zwischen den genannten Sendungen lief das «heute-journal» sowie eine neue Folge von «37 Grad». Die Nachrichtensendung informierte 2,94 Millionen Menschen über die wichtigsten Geschehnisse des Tages, die anschließende Doku gab 1,70 Millionen Einblicke in das Gefühlsleben von Teenagern. Während die Nachrichten mit 10,2 Prozent den mit Abstand höchsten Marktanteil des Abendprogramms verzeichneten, floppte die Teenie-Doku mit 7,3 Prozent danach übel. Bei den 14- bis 49-Jährigen standen 5,6 und 4,9 Prozent bei bestenfalls 0,62 Millionen auf dem Papier.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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