Primetime-Check

Freitag, 15. August 2014

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Serien, Spielfilme, Shows und Sport: Diese Alliteration fasst das Angebot der acht größten Sender des Landes treffend zusammen. Wer setzte sich hierbei besonders in Szene?

Wichtiger Erfolg für Sat.1: Der Auftakt in die zweiwöchige Ausstrahlung von «Promi Big Brother - Das Experiment» schaffte den Primetime-Sieg am Freitagabend und kam auf einen tollen Marktanteil von 18,9 Prozent bei 1,79 Millionen werberelevanten Fernsehenden. Die gut dreistündige Show mit Jochen Schropp lag somit deutlich vor «Die ultimative Chart Show», welche mit den «Schlagerstars des neuen Jahrtausends» nur 10,8 Prozent bei 1,05 Millionen Werberelevanten verbuchte. Beim Gesamtpublikum entschieden sich 3,16 Millionen Menschen bzw. 12,2 Prozent aller Fernsehenden für die Show mit Jochen Schropp, für Geissen votierten nur 2,13 Millionen bzw. 7,9 Prozent.

Die höchste Gesamt-Reichweiten verbuchten allerdings keine Erstausstrahlungen, sondern alte Folgen der ZDF-Krimiserien «Der Staatsanwalt» und «Letzte Spur Berlin». Mit 5,01 bzw. 4,30 Millionen Zuschauern gingen hervorragende 18,0 sowie 15,1 Prozent aller Konsumenten einher, sogar bei den 14- bis 49-Jährigen lief es angesichts von 7,7 und 6,6 Prozent bei maximal 0,73 Millionen sehr zufriedenstellend. Die Leichtathletik-EM mobilisierte bei weitem nicht so viele Sportfreunde, schnitt jedoch mit immerhin 3,85 Millionen und 13,7 Prozent trotzdem sehr respektabel ab. Beim jüngeren Publikum stand eine Sehbeteiligung von 0,75 Millionen auf dem Papier, was 7,6 Prozent aller Fernsehenden entsprach.

Eine weitere Ausstrahlung des inzwischen bereits neun Jahre alten Science-Fiction-Streifens «Die Insel» kam auf zufriedenstellende Einschaltquoten bei ProSieben, mit 1,71 Millionen Zuschauern gingen 6,5 Prozent Marktanteil einher. Beim besonders wichtigen werberelevanten Publikum verzeichnete der Film mit Scarlett Johansson ebenfalls klar überdurchschnittliche 12,9 Prozent bei 1,24 Millionen, bevor «12 Monkeys» am späten Abend auf 11,8 Prozent bei einer Gesamt-Reichweite von 0,80 Millionen kam. Einen schweren Stand hatte die Zweitverwertung des Abenteuerfilms «Ironclad - Bis zum letzten Krieger» bei RTL II, die nur 1,03 Millionen Menschen vor die Geräte lockte. Die Folge waren maue 3,7 Prozent insgesamt sowie miese 5,2 Prozent in der Zielgruppe.

Bei VOX wurde um 21:15 Uhr zum bereits zweiten Mal nach April das Serienfinale von «CSI: New York» ausgestrahlt, das allerdings auf äußerst verbesserungswürdiges Interesse stieg: Eine Reichweite von 1,04 Millionen ging mit 3,7 Prozent aller und 4,8 Prozent der jungen Fernsehenden einher, nachdem «Law & Order: Special Victims Unit» zuvor noch auf 3,8 bzw. 5,5 Prozent bei 1,05 Millionen gekommen war. Da schlug sich eine weitere Doppelfolge von «Castle» auf kabel eins schon deutlich besser: Die Reichweiten lagen bei 1,09 und 1,19 Millionen, die Marktanteile betrugen 3,9 und 4,2 Prozent aller Fernsehenden ab drei sowie jeweils 6,5 Prozent jener zwischen 14 und 49 Jahren.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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