Primetime-Check

Sonntag, 12. Mai 2013

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Lockte der «Tatort» die meisten Zuschauer an? Setzte sich die Misere von «Promi Frauentausch» fort?

Kommissar Borowski sicherte sich im Ersten mit «Tatort: Borowski und der brennende Mann» den Tagessieg beim Gesamtpublikum. Das Kieler Ermittlerteam kam bei fantastischen 9,31 Millionen Zuschauern auf einen Gesamtmarktanteil von tollen 27,0 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen sprang eine Quote von außergewöhnlich guten 21,8 Prozent heraus, ehe «Günther Jauch» mit seinem Polittalk insgesamt gute 17,8 Prozent und 7,6 Prozent bei den Jüngeren holte. Die «Tagesthemen» schlossen wie gewohnt die Primetime ab und kamen dabei auf Werte von 12,9 und 5,2 Prozent.

«Der Adler der neunten Legion» setzte bei RTL zum Quotenflug an, woraus jedoch ein Tiefflug wurde. Der Sonntagsfilm kam dabei auf magere 9,1 Prozent aller Fernsehzuschauer und verzeichnete mit 1,71 Millionen Zusehern in der Zielgruppe eine Quote von 13,0 Prozent. Um 22:25 folgte das «Spiegel TV Magazin», das ganz schwache Werte von 6,6 und 9,6 Prozent verbuchte. Das ZDF erreichte mit «Tessa Hennig: Mutti steigt aus» ordentliche 14,9 Prozent des Gesamtpublikums und konnte durch 0,91 Millionen junge Menschen einen Marktanteil von soliden 6,7 Prozent verbuchen konnte. Im Anschluss informierte das «heute-journal» 14,1 Prozent insgesamt und 7,2 Prozent des jungen Publikums.

In Sat.1 auf Streife waren zunächst die Ermittler von «Navy CIS», welchen insgesamt 2,61 Millionen Menschen zusahen. Somit sprang für die Gesetzeshüter bei allen ein Wert von schwächeren 7,7 Prozent heraus, während bei den Werberelevanten durchschnittliche 10,0 Prozent generiert wurden. Die Kollegen von «Navy CIS: LA» lockten danach erneut 7,7 und leicht verbesserte 10,3 Prozent vor die Flimmerkisten, bevor «Hawaii Five-0» um 22.15 Uhr die Primetime des Bällchensenders mit insgesamt 10,9 Prozent auf Senderschnitt und 1,43 Millionen jüngeren Zuschauern beendete, wodurch bei letzteren sehr sehenswerte 14,3 Prozent gemessen wurden. Schwestersender ProSieben startete die Blockbuster-Offensive und gelangte mit «Kiss & Kill» auf eine gute Quote von 8,3 Prozent bei der gesamten Fernsehnation und noch besseren 16,8 Prozent bei den Umworbenen. «I Am Legend» machte seine Sache danach ähnlich gut und erreichte Marktanteile von 8,5 und 16,9 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen überflügelte ProSieben sogar den Marktführer der Zielgruppe, RTL.

Die sonntägliche «K1 Reportage Spezial» mit dem Thema Fastfood, verbuchte auf kabel eins dünne 3,2 und 5,8 Prozent. Der bisher miserabel laufende «Promi Frauentausch» konnte den Grünwalder Muttersender mit 2,1 und 3,7 Prozent wieder einmal nicht zufriedenstellen. Nur 500.000 Menschen des jungen Publikums sahen zu. Bei «Transgender - Mein Weg in den richtigen Körper» lief es danach bei RTL II ähnlich schlecht, jedoch kam man immerhin auf Werte von 2,6 und 4,1 Prozent. In VOX führte «Das perfekte Promi Dinner» durch die Primetime. Die Koch-Dokusoap fuhr Marktanteile von 4,6 Prozent bei allen und 7,1 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen ein und es sahen insgesamt 1,38 Millionen Menschen zu. Bei beiden Werten bewegte sich VOX leicht unter seinem Quoten-Durchschnitt.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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