Kino-Check

Neu: Im Kino wird's musikalisch!

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In dieser Woche verirren sich neben singenden Hollywoodstars außerdem ein liebestoller Zombie und ein unheimlicher Sektenführer in die deutschen Kinos.

«Les Misérables»
Frankreich im Jahre 1805: Nach 20 Jahren Gefangenschaft kommt Jean Valjean (Hugh Jackman) auf Bewährung frei. Mit dem Bestreben ein besserer Mensch zu werden, beginnt er sein neues Leben, immer in Acht vor Inspektor Javert (Russell Crowe), der nur darauf wartet, dass Valjean wieder einen Fehler begeht. Um den feindseligen Blicken der Gesellschaft zu entgehen, taucht Valjean unter, nimmt eine neue Identität an und verstößt damit gegen seine Bewährungsauflagen. Was zunächst gelingt, entwickelt sich zum Nachteil, als er sich in die arme Fantine (Anne Hathaway) verliebt.

Ob sich «Les Misérables» zu Recht als Oscar-Favorit feiern lassen darf, verrät Ihnen Kino-Kritiker Sidney Schering in seiner Kritik.

OT: «Les Misérables» von Tom Hooper; mit Hugh Jackman, Anne Hathaway, Amanda Seyfried, Russell Crowe, Sacha Baron Cohen und Helena Bonham Carter

«Warm Bodies»
In einer von einem Virus nahezu ausgerotteten Welt, fristet Zombie R (Nicholas Hoult) ein betrübliches Dasein. Mit Freunden abhängen, normalen Freizeitbeschäftigungen nachgehen: Das alles ist R fremd geworden. Stattdessen besteht sein Alltag daraus, in Zeitlupentempo durch die Gegend zu schlurfen, sich hier und da mit seinem Kumpel zu unterhalten – wenn auch auf eine sehr tote Weise – und in der Gemeinschaft auf Menschenjagd zu gehen. Bis R eines Tages auf Julie (Teresa Palmer) trifft, die mitansehen muss, wie ihr Freund von R verspeist wird. Derart überwältigt von dessen Erinnerungen, die R durch sein Gehirn in sich aufnimmt, ist der Untote auf einen Schlag hingerissen von Julie und nimmt sich vor, sie vor seinen weniger freundlichen Kameraden zu beschützen. So ganz kann sich Julie mit der Idee zunächst nicht anfreunden. War ein Zombie bislang doch ihr Feindbild schlechthin, welchem sie ausschließlich mit geladener Waffe gegenüber trat. Doch R ist anders. Im Laufe der Zeit entwickelt sich eine zarte Romanze zwischen dem ungleichen Duo. Nun muss Julie nur noch ihren Vater davon überzeugen. Denn ausgerechnet der hat sich der Jagd nach den Untoten verschworen.

Ob «Warm Bodies» lediglich ein müder «Twilight»-Verschnitt ist oder tatsächlich überzeugen kann, erfahren Sie ab morgen in unser Filmkritik.

OT: «Warm Bodies» von Jonathan Levine; mit Nicholas Hoult, Teresa Palmer, John Malkovich, Dave Franco, Rob Corddry und Analeigh Tipton

«The Master»
Als Freddie (Joaquin Phoenix) aus dem Krieg zurückkehrt, ist er ein seelisches Wrack, das seine innere Leere und die Gedanken an das Vergangene im Alkohol zu ertränken versucht. Kurz bevor sein Leben ihm völlig zu entgleiten droht, macht der ehemalige Kriegsveteran Bekanntschaft mit dem hochintelligenten Lancaster Dodd (Philip Seymour Hoffman), der nach dem zweiten Weltkrieg die Glaubensgemeinschaft „The Cause“ ins Leben rief. Der als „The Master“ bekannte Dodd wird von den Mitgliedern der Gemeinschaft regelrecht angebetet und schnell entpuppt sich auch Freddie als leicht manipulierbar. Schon bald steigt er gar zu Dodds rechter Hand auf, hat dabei aber die Rechnung ohne die eiskalte und ebenso berechnende Peggy (Amy Adams) gemacht, die die Entwicklungen innerhalb der Gemeinschaft kritisch beäugt. Als Freddie erste Zweifel an den Lehren des Masters kommen, beginnt die Sache aus dem Ruder zu laufen.

Ob sich ein Gang ins Kino lohnt oder «The Master» auch getrost versäumt werden darf, verrät Ihnen unser Filmkritiker Janosch Leuffen in seiner Filmkritik.

OT: «The Master» von Paul Thomas Anderson; mit Philip Seymour Hoffman, Joaquin Phoenix, Amy Adams, Price Carson, Mike Howard und Bruce Goodchild

«Der Hypnotiseur»
Polizeikommissar Joona Linna (Tobias Zilliacus) ermittelt im Fall einer brutal ermordeten Familie. Einzig den verstörten Sohn, der seit der Tat nicht mehr spricht, ließ der Mörder verletzt zurück. Um das Verbrechen aufklären zu können, ist Linna aber auf die Aussage des Jungen angewiesen und bittet den Arzt Erik Maria Bark (Mikael Persbrandt) um Hilfe. Denn Bark ist gleichzeitig Hypnotiseur. Er soll den Jungen in Trance versetzen und ihn zum Reden bewegen. Eher widerwillig lässt sich Bark auf die Sache ein und löst dabei eine Kettenreaktion aus, die plötzlich sogar seine eigene Familie in Gefahr bringt.

Der Trend der Schwedenkrimis scheint nicht zu stoppen. Ob sich auch «Der Hypnotiseur» in die Reihe der Kinoerfolge einreihen könnte, lesen Sie in unserer Quotenmeter.de-Filmkritik.

OT: «Hypnotisören» von Lasse Hallström; mit Tobias Zilliacus, Mikael Persbrandt, Lena Olin, Helena af Sandeberg, Oscar Pettersson und Anna Azcarate

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