Fußballübertragungen ohne deutsche Beteiligungen sind im deutschen Free-TV gerade bei größeren Sendern eine problematische Angelegenheit. Dies mussten Sat.1 und kabel eins zuletzt mit der Europa-League erfahren, die nach dem Ausscheiden von Bayer Leverkusen stets deutlich unterhalb der jeweiligen Senderschnitte lagen. Sogar das Finale zwischen dem FC Porto und Sporting Braga konnte nicht einmal ein Zehntel aller Zuschauer erreichen. An der Champions League hingegen scheint ein deutlich stärkeres Grundinteresse zu bestehen, denn das Finalspiel zwischen Manchester United und dem FC Barcelona konnte an diesem Samstag deutlich überdurchschnittliche Werte erzielen.
Weniger erfolgreich war auch diesmal wieder die Vorberichterstattung, die ab 20:10 Uhr gerade einmal auf eine Sehbeteiligung in Höhe von 1,93 Millionen kam. Hier verpasste man die Zweistelligkeit, beim Gesamtpublikum konnte der Privatsender immerhin 7,8 Prozent einfahren, während bei den Umworbenen aus 0,90 Millionen ebenfalls eher maue 10,9 Prozent resultierten. Nach dem Spiel wollten sich noch 3,07 Millionen Bundesbürger die Highlights des Spiels sowie die Siegesfeier des FC Barcelonas ansehen. Daraus folgten Anteile am Gesamtmarkt in Höhe von 13,5 Prozent bei allen und 15,0 Prozent bei den jüngeren Zuschauern.• Champions League • Kickboxen
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