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«Mannsbilder»

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Dass der „Fun Freitag“ den Verantwortlichen bei Sat.1 mal ein Lächeln aufs Gesicht zaubert, ist äußerst selten. Auch die Sketch-Comedy «Mannsbilder» änderte an dieser Tatsache nichts.

Schon der Auftakt am 10. Oktober ging daneben: Mit nur 920.000 Zuschauern feierte «Mannsbilder» Premiere. Der Marktanteil lag mit 5,6 Prozent weit hinter den Erwartungen – das gleiche Bild zeigt sich in der Zielgruppe: 570.000 Zuschauer reichten nur für einen Marktanteil von 7,7 Prozent. Die erste Folge lief damit alles andere als beruhigend. Eine Woche später sah es aber schon besser aus: Mit mehr als einer Million Zuschauer ab drei Jahren und 8,9 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe verbesserte man sich im Vergleich zur Woche.



Die dritte Episode der neuen Sketch-Comedy konnte dann endlich den Schnitt knacken: Mit 1,40 Millionen Zuschauern konnte man sich in der Reichweite deutlich steigern. Auch der Marktanteil fiel mit 8,7 Prozent recht ordentlich aus, wenngleich er noch nicht im grünen Bereich lag. Die Zielgruppe machte den Wermutstropfen aber wieder wett, denn 1,05 Millionen Zuschauer bedeuteten einen Marktanteil von 13,9 Prozent. Damit lag man zwei Prozentpunkte über dem Schnitt.



Wer hoffte, dass das Bild von Dauer sein wird, hatte sich geirrt. Eine Woche später konnte man wieder nur unterdurchschnittliche Werte – auch in der Zielgruppe – verbuchen. Nach einem weiteren Hoch mit 12,6 Prozent der jungen Zuschauer Anfang November kam man auf keinen grünen Zweig mehr. Konstant fielen die Marktanteile, Anfang Dezember viel man sogar wieder unter die Millionenmarke. An diesem Tag wurde auch der vorläufige Tiefpunkt mit 7,6 Prozent in der Zielgruppe erreicht.



Gegen Ende wurde es noch schlechter. Der absolute Tiefpunkt wurde ausgerechnet mit dem Finale erreicht. Die letzte Folge der «Mannsbilder» interessierte am 23. Januar insgesamt 810.000 Zuschauer. Der Marktanteil lag bei schwachen 4,1 Prozent bei allen Zuschauern – was bei einem Schnitt von 10,3 Prozent absolut miserabel ist. In der Zielgruppe erreichte man schlechte 540.000 Zuschauer, was einem Marktanteil von 5,9 Prozent gleichkam. Damit erzielte man die schlechtesten Werte der gesamten Staffel im Finale, dass gegen die vorletzte Ausgabe des Dschungelcamps lief.

Nach allen gezeigten 15 Folgen sieht das Fazit alles andere als positiv aus. Im Schnitt verfolgten 1,07 Millionen Zuschauer die erste Staffel von «Mannsbilder». Der Marktanteil betrug durchschnittlich 6,2 Prozent – und damit landete man um 4,1 Prozentpunkte unter dem Richtwert. In der Zielgruppe lief es zwar besser, aber immer noch nicht gut genug. 710.000 junge Zuschauer reichten für durchschnittlich 8,9 Prozent Marktanteil. Zwei Prozentpunkte fehlten, um mit dem Durchschnitt gleichzuziehen.

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