Primetime-Check

Freitag, 09. Februar 2007

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Welche Formate waren am Freitagabend am beliebtesten? Welche Sendungen fuhren schwache Quoten ein? Außerdem: Die Tagesmarktanteile im Überblick.

Die Interessen von Jung und Alt waren am Freitagabend unterschiedlich verteilt: Die meisten Zuschauer konnte «Wer wird Millionär?» erreichen. Das RTL-Quiz erreichte im Durchschnitt 6,24 Millionen Zuschauer sowie einen Marktanteil von 18,5 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen sah es mit nur 15,8 Prozent Marktanteil dagegen nicht wirklich berauschend aus. Auf Rang zwei folgte «Ein Fall für zwei» im ZDF, der ab 20:15 Uhr 4,83 Millionen Zuschauer zum Einschalten bewegen konnte. Damit belief sich der Marktanteil auf 14,3 Prozent. In der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen reichten 0,98 Millionen Zuschauer dieser Altersklasse für durchwachsene 7,9 Prozent.

Mit 4,27 Millionen Zuschauern landete das ARD-Melodram «Eine Liebe auf Kuba» auf Rang drei, gefolgt von der ZDF-Krimiserie «KDD - Kriminaldauerdienst», die ab 21:15 Uhr noch 3,96 Millionen Menschen und damit deutlich weniger als noch vor einer Woche unterhielt. Beim jungen Publikum kam «KDD» nicht über 7,1 Prozent Marktanteil hinaus.




Erst auf dem fünften Platz folgte wieder ein Format der Privaten: «Die ultimative Chart Show» ging bei RTL um 21:15 Uhr auf Sendung und lockte durchschnittlich 3,45 Millionen Bundesbürger an, was einen Marktanteil von 11,5 Prozent beim Gesamtpublikum zur Folge hatte. In der wichtigen Zielgruppe schalteten 2,09 Millionen 14- bis 49-Jährige ein - keine andere Sendung erreichte am Freitagabend ein größeres jungen Publikum. Knapp hinter der «Chart Show» landete insgesamt eine «Tatort»-Wiederholung im Ersten, die ab 21:45 Uhr auf 3,41 Millionen Zuschauer kam. Doch bei den 14- bis 49-Jährigen lief es mit nur 7,9 Prozent Marktanteil schon einmal besser.

Erfolgreich war hingegen VOX: Erstmals zeigte der Kölner Sender auch am Freitagabend US-Serien. Am besten lief es für die neue Serie «Close to Home», die insgesamt 2,32 Millionen Zuschauer unterhielt und in der Zielgruppe einen Marktanteil von 13,1 Prozent einfahren konnte. Zuvor brachte es eine Wiederholung von «Crossing Jordan» bereits auf klar überdurchschnittliche 11,0 Prozent Marktanteil. Bei ProSieben lief unterdessen der «Bundesvision Song Contest» mit Stefan Raab: In diesem Jahr brachte es die Musikshow auf insgesamt 2,04 Millionen Zuschauer und 7,6 Prozent Marktanteil. In der Zielgruppe reichten 1,72 Millionen 14- bis 49-Jährige für gute 16,3 Prozent Marktanteil - aber auch hier musste Raab erneut Verluste hinnehmen.

Schwach lief es für Sat.1: Am besten sah es noch für die «Schillerstraße» aus, die auf 11,8 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe kam. Auf solidem Niveau bewegten sich am Freitag die Werte von RTL II: Hier wurde der Erotikthriller «Basic Instict» mit Sharone Stone und Michael Douglas ausgestrahlt. 6,6 Prozent der Werberelevanten konnten sich für die US-Produktion aus dem Jahr 1991 begeistern, insgesamt waren 1,42 Millionen Menschen dabei. Hinten lag kabel eins: «Cold Case» und «Without a Trace» holten jeweils weniger als fünf Prozent Marktanteil in der Zielgruppe, woran nicht zuletzt VOX Schuld haben dürfte.

Die Tagesmarktanteile
Platz eins ging am Freitag beim Gesamtpublikum an RTL mit einem Marktanteil von 12,8 Prozent, gefolgt von den Kollegen vom ZDF mit 12,4 Prozent und der ARD mit 11,8 Prozent. Dritter wurde Sat.1 mit 9,5 Prozent Marktanteil. Die weiteren Plätze: ProSieben (6,6 Prozent), VOX (5,5 Prozent), RTL II (3,5 Prozent) und kabel eins (3,4 Prozent).

In der Zielgruppe setzte sich ebenfalls RTL an die Spitze: Mit einem Marktanteil von 15,0 Prozent hatte man 1,8 Prozentpunkte Vorsprung auf ProSieben mit 13,2 Prozent Marktanteil. Sat.1 reichte 11,0 Prozent Marktanteil für den dritten Rang. Dahinter: VOX (8,5 Prozent), ARD (6,8 Prozent), ZDF (6,3 Prozent), RTL II (5,8 Prozent) und kabel eins (5,6 Prozent).

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/18733
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