Ein Weihnachtsmann in Seenot, ein mutiges Küken und ein junger Luchs auf der Suche nach den Polarlichtern: ARTE setzt an Heiligabend auf tierische Abenteuer. Am Donnerstag, den 24. Dezember 2026, um 14.00 Uhr zeigt der deutsch-französische Kultursender den Animationsfilm «Weihnachten der Tiere» als Erstausstrahlung. Die 69-minütige Produktion aus Frankreich und Deutschland entstand im Jahr 2024 und verbindet fünf eigenständige Geschichten zu einem winterlichen Familienfilm. Das Besondere: Sechs Animationsfilmerinnen aus verschiedenen Ländern haben gemeinsam an dem Projekt gearbeitet.Im Mittelpunkt stehen Tiere, die sich auf unterschiedliche Weise auf das Weihnachtsfest vorbereiten. Doch nicht überall laufen die Vorbereitungen nach Plan. Als das Häuschen des Weihnachtsmanns auf einer schmelzenden Eisscholle ins Meer hinaustreibt, müssen Fuchs und Storch einen Weg finden, ihn zu retten. An anderer Stelle versucht ein kleines Küken, das Weihnachtsfest im Hühnerstall zu bewahren. Ein junger Luchs wiederum macht sich auf eine Reise durch die verschneite Landschaft, um rechtzeitig das Schauspiel der Polarlichter zu erleben. Die Geschichten führen durch verschiedene Regionen der Welt und verbinden winterliche Naturbilder mit Abenteuern über Freundschaft, Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft.
Für «Weihnachten der Tiere» schlossen sich Caroline Attia Larrivière, Ceylan Beyoğlu, Olesya Shchukina, Haruna Kishi, Camille Alméras und Natalia Chernysheva zusammen. Fünf der Filmemacherinnen entwickelten jeweils eine eigene Episode, während die sechste Regisseurin die verbindenden Zwischenspiele gestaltete. Dadurch entstand ein Episodenfilm, dessen einzelne Kapitel unterschiedliche Handschriften tragen, zugleich aber eine gemeinsame erzählerische Atmosphäre entwickeln. Die Geschichten werden in klassischer 2D-Animation erzählt und setzen auf ein ruhiges Tempo, das auch jüngeren Zuschauern den Zugang erleichtern soll.
Produziert wurde der Film unter Beteiligung von Les Valseurs, ARTE France Cinéma, Luftkind Filmverleih, Le Bureau Films und Gao Shan Pictures. Die Musik stammt von Pablo Pico, während Céline Kélépikis für den Schnitt verantwortlich zeichnet. Mit seiner internationalen Zusammenarbeit unterscheidet sich der Film von vielen klassischen Weihnachtsproduktionen, die auf eine durchgehende Handlung oder bekannte Figuren setzen. Stattdessen stehen fünf kleinere Erzählungen im Vordergrund, die unterschiedliche Perspektiven auf die Weihnachtszeit eröffnen.







Primetime-Check: Samstag, 7. November 2026

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