Die dreiteilige Dokumentation «He Said, She Said: Till Death Do Us Part» erzählt von zwei Anwälten, deren privater Konflikt zu einem öffentlichen Schlagabtausch im Internet wird.

Ein Scheidungs- und Sorgerechtsstreit, der weit über die Grenzen eines Gerichtssaals hinausgeht, steht im Mittelpunkt der neuen Paramount+-Dokumentation
«He Said, She Said: Till Death Do Us Part». Der Streamingdienst hat den Starttermin bestätigt. Alle drei Episoden erscheinen am 17. November 2026 exklusiv bei Paramount+ in den USA und Kanada. Ob und wann die Produktion auch in Deutschland verfügbar sein wird, ist bislang nicht bekannt.
Im Zentrum der Dokumentation stehen zwei erfolgreiche Anwälte, deren Auseinandersetzung um das Sorgerecht für ihre Kinder zunehmend eskaliert. Was zunächst als juristischer Konflikt beginnt, verlagert sich schließlich auch in die sozialen Netzwerke. Dort wird der Fall zu einem viralen Ereignis, bei dem sich Außenstehende auf unterschiedliche Seiten schlagen und die Beteiligten öffentlich beurteilen. Die Dokumentation untersucht, wie aus einer komplizierten Ehekrise ein Fall wird, über den im Internet scheinbar jeder eine Meinung hat. Dabei geht es insbesondere um die Frage, welche Folgen die öffentliche Aufmerksamkeit für die Betroffenen hat und wie stark die Wahrnehmung eines Rechtsstreits durch soziale Medien beeinflusst werden kann.
Regie führten Rachel Grady und Heidi Ewing, die zugleich als ausführende Produzentinnen verantwortlich zeichnen. Die beiden Dokumentarfilmerinnen sind für ihre gesellschaftlich orientierten Arbeiten bekannt, in denen sie häufig persönliche Geschichten mit größeren sozialen Entwicklungen verbinden. Produziert wurde die dreiteilige Reihe von Mike Sheridan für Loki Films. Bei See It Now Studios übernehmen Susan Zirinsky und Terence Wrong die Aufgaben der Executive Producer, während Aysu Saliba und Cara Tortora als Supervising Producers beteiligt sind. Die Dokumentation basiert auf einem Artikel von Francesca Block für das amerikanische Medienunternehmen „The Free Press“. Block wirkt auch als Associate Producer an der Umsetzung mit. Für „The Free Press“ fungieren Kyra Noonan und Bari Weiss als ausführende Produzentinnen.
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