Doch von vorn: Eine vollkommen dominante Zuschauerzahl fuhr das ZDF mit dem «UEFA Nations League»-Spiel Deutschland-Serbien ein. Ab 20.45 Uhr fieberten durchschnittlich stattliche 10,79 Millionen Fußball-Fans mit. Der entsprechende Marktanteil belief sich auf massive 47,3 Prozent beim Gesamtpublikum. Übergeordnet lief es für den ersten Klopp-Sieg also nochmal etwas stärker als bei seiner Premiere als Bundestrainer, die aber auch schon etwas über zehn Millionen lag. In der jüngeren Altersklasse waren ebenfalls bombastische Größenordnungen von exorbitanten 59,5 Prozent (2,74 Millionen) zu verzeichnen.Wiederholung lieferte gestern das Erste. Dort konnte eine alte Folge «Der Dänemark-Krimi» dennoch löbliche 15,8 Prozent (3,66 Millionen Einschaltende) einfahren. Bei den Jüngeren waren nur blasse Zahlen zu holen: 4,0 Prozent (0,17 Millionen) waren es. VOX konnte mittelprächtige Schadensbegrenzung betreiben, denn «Der Herr der Ringe - Die Gefährten» lief für gestrige Verhältnisse vertretbar. Der Streifen zeitigte immerhin 5,5 Prozent bei 0,21 Millionen 14-49-Jährigen. Insgesamt zeigte der Tacho limitierte 3,2 Prozent für VOX anhand 0,63Millionen.
Für eine maue Zielgruppen-Leistung sorgte RTL: Die sechste Folge von «Sommerhaus der Stars» erreichte insgesamt 0,85 Millionen Zuschauer. Der Marktanteil belief sich auf dünne 3,8 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden 0,20 Millionen Zuschauer gemessen, was einem Marktanteil von linear gewohnt schwachen 4,6 Prozent entsprach, die sich gegen Fußball nochmal etwas verringerten. Damit lag die Realityshow zwar zumindest noch ein bisschen vor der ebenfalls Fußball-dezimierten ProSieben- und Sat.1-Konkurrenz, dennoch war dies natürlich auf einer mauen Flughöhe. Noch kritischer unterwegs folglich ProSieben mit dem Trash «Beauty & The Nerd»: Die finale Folge erreichte insgesamt lediglich 0,21 Millionen Zuschauer. Der Marktanteil belief sich auf furchtbar peinliche 0,9 Prozent - das ist selbst vor dem Hintergrund starker Fußballkonkurrenz eine Blamage. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden auch viel zu niedrige 0,13 Millionen gemessen, was einem Marktanteil von untragbaren 3,1 Prozent entsprach.
Der Bällchensender programmierte «Wer ist Deutschlands Superhirn?» und war damit geschwächt unterwegs. Die sechste und vorerst letzte Folge erreichte insgesamt nur noch 0,67 Millionen Zuschauer. Der Marktanteil belief sich auf schwache 3,0 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden ebenfalls dezimierte 0,12 Millionen gemessen, was einem Marktanteil von ganz mageren 2,9 Prozent entsprach. Lädiert stand gleichfalls Kabel da mit «Rosins Restaurants»: Denn das Koch-Coaching bewegte nur 0,11 Millionen Werberelevante zum Einschalten, welche einen tristen Prozentwert in Höhe 2,6 Prozent mit sich führten. Mit Bezug zum Gesamtpublikum hatte Rosin gar nichts zu melden - jenes war nur in einer Größenordnung von 0,32 Millionen und mickrigen 1,4 Prozent anwesend. Ganz am Ende RTLZWEI mit einer Konserven-Programmierung: «Zuhause im Glück» führte bloß zu 0,10 Millionen jungen Zuschauenden und einem tiefroten Anteil von 2,3 Prozent. Die Gesamtzuschauenden waren auch nur in geringer Anzahl vertreten: Sie schalteten ebenfalls zu 2,3 Prozent (0,53 Millionen) ein.







«Schatzsucher von Oak Island» geht weiter

Mediengestalter Bild & Ton / 2nd Broadcast Operator (m/w/d)
TV Producer Live Shopping (m/w/d)




Schreibe den ersten Kommentar zum Artikel