Wenn am 14. November erstmals der «Eurovision Song Contest Asia» ausgetragen wird, findet die Premiere ohne deutsche TV-Übertragung statt. Das Erste nimmt den Wettbewerb nicht ins Programm, auch über die ARD Mediathek wird die Show nicht angeboten. Wer den neuen «ESC»-Ableger aus Deutschland verfolgen möchte, muss deshalb auf YouTube ausweichen. Die EBU streamt den Wettbewerb international über den offiziellen YouTube-Kanal des Eurovision Song Contest. Austragungsort der ersten Ausgabe ist das One Bangkok Forum in Bangkok. Insgesamt elf Länder beteiligen sich an der Premiere: Bangladesch, Bhutan, Kambodscha, Laos, Malaysia, die Mongolei, Nepal, die Philippinen, Südkorea, Thailand und Vietnam. Gastgeber und übertragender Sender in Thailand ist Channel 3.
Der neue Wettbewerb orientiert sich deutlich am europäischen Vorbild. Die Entscheidung fällt zu jeweils 50 Prozent durch eine professionelle Jury und das Publikum. Auch Zuschauer aus Ländern, die selbst nicht am Wettbewerb teilnehmen, dürfen abstimmen. Ihre Stimmen werden gemeinsam als „Rest of the World“ gewertet. Der Sieger des ersten «Eurovision Song Contest Asia» erhält zudem eine Einladung zum Eurovision Song Contest 2027 in Burgas und soll dort als Gast auftreten.
Hinter dem Wettbewerb steht Voxovation, das den asiatisch-pazifischen Ableger unter Lizenz der European Broadcasting Union organisiert. Produziert wird die Show von S2O Productions. Die Pläne für eine asiatische Version des Eurovision Song Contest reichen bereits viele Jahre zurück, wurden jedoch mehrfach verworfen oder verschoben. Erst im März 2026 wurde die nun tatsächlich stattfindende Ausgabe offiziell angekündigt.







Martina Eßer verabschiedet sich nach mehr als 40 Jahren vom WDR

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