TV-News

Trotz mieser Quoten: DBB-Damen spielen in der Primetime

von   |  5 Kommentare

Die bisherigen WM-Partien der deutschen Basketballerinnen waren beim Publikum kaum gefragt, dennoch räumt ProSieben MAXX für das Zwischenrundenspiel gegen Südkorea sein Abendprogramm frei.

Die deutschen Basketballerinnen haben bei der Heim-Weltmeisterschaft bislang keinen Zuschaueransturm im Fernsehen ausgelöst. Dennoch reagiert ProSiebenSat.1 auf das Weiterkommen der Mannschaft und ändert kurzfristig das Programm von ProSieben MAXX. Am heutigen Dienstag, 8. September, beginnt «ran Basketball» um 20.00 Uhr, um 20.45 Uhr erfolgt der Tip-off für das Zwischenrundenspiel Deutschland gegen Südkorea. Christoph "Icke" Dommisch moderiert, Olympiasiegerin Sonja Greinacher ist als Expertin dabei, Matthias Killing kommentiert.

Die bisherigen Übertragungen lieferten allerdings ernüchternde Zahlen. Zum Auftakt gegen Spanien setzte ProSieben noch auf den größeren Hauptsender. Die einzelnen Viertel kamen am Freitagnachmittag auf lediglich 0,16 bis 0,26 Millionen Zuschauer. Der Marktanteil schwankte zwischen 1,1 und 2,6 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen waren nur 0,03 bis 0,04 Millionen Menschen dabei, sodass zwischen 1,9 und 4,0 Prozent Marktanteil zustande kamen.

Der Wechsel zu ProSieben MAXX ließ die Reichweiten noch einmal deutlich sinken. Beim Spiel gegen Japan am Samstag wurden während der vier Viertel gerade einmal 0,04 bis 0,08 Millionen Zuschauer gemessen. Mehr als 0,5 Prozent Marktanteil waren beim Gesamtpublikum nicht drin. In der Zielgruppe bewegte sich die Reichweite zwischen 0,01 und 0,02 Millionen, die Marktanteile lagen zwischen 0,6 und 1,0 Prozent.

Auch das Duell mit Mali am Montag brachte trotz einer leichten Steigerung keinen Durchbruch. Die ersten beiden Viertel erreichten 0,05 beziehungsweise 0,06 Millionen Zuschauer, in der zweiten Spielhälfte waren jeweils 0,10 Millionen dabei. Der Marktanteil blieb mit maximal 0,7 Prozent ausgesprochen niedrig. Bei den Umworbenen kamen höchstens 0,02 Millionen Zuschauer und 0,8 Prozent zustande.

Kurz-URL: qmde.de/175324
Finde ich...
super
schade
Teile ich auf...
Kontakt
vorheriger Artikel'Dass man sich Benjamin Hornberg zurückwünscht, wäre das größte Kompliment'nächster ArtikelRTL verzahnt Sportbereiche: Neue Aufgaben für Hrstic und Schmitz
Es gibt 5 Kommentare zum Artikel
silvio.martin
08.09.2026 18:01 Uhr 1
Wieder dieser negative Grundton. Anstatt Pro7 bzw. Maxx Tribut zu zollen oder es zumindest positiv hervorzuheben, dass sie einer in Deutschland offenbar nicht besonders populären Sportart, zumindest was die Frauen angeht, eine große Bühne bieten, wird lieber wieder drauf gehauen. Es ist jetzt erst einmal zweitrangig, wie die Quoten aussehen, aber Respekt für die Entscheidung. Mal davon abgesehen, dass sicher auch ein paar Euro für die Rechte drauf gegangen sind, die, zumindest teilweise, auch wieder reinkommen müssen.
eis-fuchsi
09.09.2026 08:20 Uhr 2
seh ich genauso

eigentlich sollte eine WM im eigenen Land Aufgabe eines öffentlich rechtlichen Senders sein... aber nun gut

und die Übertragung und die Vorberichte sind mal mega gut :+1:

und das obwohl ich Basketball gar nicht so mag, aber es macht Spass zuzuschauen

übrigens am Donnerstag nun gegen Belgien, die mit ihren Fans auch schon in der Vorrunde eine irre Stimmung machten :grinning:
Vittel
09.09.2026 10:07 Uhr 3


Vielleicht, weil es halt keinen Spaß mehr macht? 0,01 Millionen Zuschauer, also 10.000. Das könnten aber aufgrund der Hochrechnung auch nur 1000 gewesen sein, so genau ist das doch gar nicht mehr messbar in dieser Größenordnung.



Was kommt da an Geld rein? 20€ TKP? Also 20.000€ Einnahmen, bisschen was kostet die Übertragung auch, dann kosten die Rechte vielleicht 10.000€. Häng ne Null dran, das ist trotzdem alles nicht mehr relevant.



Inhaltlich und individuell mag das Programm im Fernsehen noch Leute zufriedenstellen. Aber über die Quoten von Spartensendern zu berichten ist so spannend wie die Sammlung von verschiedenen langen Stöcken in Opa Paschulkes Schrebergarten. Da kann ich verstehen, wenn es keine Jubelrufe mehr gibt.



Wer Spaß am Damenbasketball hat, fahrt zu den Spielen, wenn mal eins in der Nähe ist.
silvio.martin
09.09.2026 11:06 Uhr 4
Du hast den Artikel aber schon verstanden oder?

Es geht weder um die Quoten oder sonst etwas, sondern der wiederholt negative Grundton, der auch schon in einem anderen Artikel zum Thema vorherrschte. Einfach noch einmal genau lesen.
eis-fuchsi
10.09.2026 12:45 Uhr 5
und im Gegensatz der DWDL-Artikel Basketball-WM der Frauen zieht bei ProSieben Maxx an

dort sind die Einschaltquoten logischerweise auch nicht überragend (verlangt ja auch niemand)

aber bei DWDL ist es nicht so 'abwertend' geschrieben
johnleo123233
15.09.2026 20:04 Uhr 6
That’s an interesting move by ProSieben MAXX. Even with the earlier matches attracting limited viewership, giving the German women’s basketball team a prime-time slot shows confidence in the team and could help bring more attention to women’s basketball in Germany. Hopefully, the players can make the most of the opportunity and deliver an exciting game against South Korea. Kopmatelatv

https://germanzeitung.de/ariane-wontorra/

https://hetbulletin.nl/jutta-leerdam-leeftijd-vriend/

https://netovermogen.nl/

https://actujournal.fr/darkino-telegram/

https://ilgiornalista.it/athena-accorsi-oggi/

Letzte Meldungen


Mehr aus diesem Ressort


Jobs » Vollzeit, Teilzeit, Praktika

◄
►

Surftipp


Surftipps

Fortune Relations

Fortune Relations is committed to building strong digital partnerships and connecting businesses with quality audiences worldwide.

Contact Us:
info@fortunerelations.com


Werbung