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Montag, 7. September 2026

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Wer lag denn nun ganz vorne - Sondersendung, Krimi oder Quiz?

Doch der Reihe nach: Die höchste Zuschauerzahl fuhr das ZDF mit einer Krimireihe ein: «Die Toten vom Bodensee» brachte starke 5,35 Millionen zu brachialen 25,2 Prozent am Gesamtmarkt - damit lag der frische Fall klar vor allen anderen. Bei den 14-49-Jährigen konnte die ZDF-Produktion nicht erbaulich performen, hier waren triste 4,7 Prozent bei einer dazugehörigen Reichweite von 0,16 Millionen drin.

Auf Rang zwei bei allen ist schließlich das Erste mit «Brennpunkt: Gespaltene Republik - Deutschland nach der Sachsen-Anhalt-Wahl» ins Ziel gekommen. Überdurchschnittlich war hier der Zulauf in Anbetracht guter 14,1 Prozent (3,00 Millionen gesamt). Merklich übermäßig liefs bei den 14-49-Jährigen mit sehr hohen 17,1 Prozent (0,56 Millionen). Anzumerken ist, dass damit sogar der erste Rang bei den Jüngeren einherging.

Den zweitbesten Anteil bei den 14-49-jährigen hatte indes RTL mit «Wer wird Millionär?». Damit wiesen die Kölner solide, aber im Wochenvergleich reduzierte 11,5 Prozent durch 0,34 Millionen auf. Am Gesamtmarkt waren 2,11 Millionen zu intakten 11,8 Prozent dabei - damit entfernte sich die Gesamtreichweite allerdings klar von drei Millionen und ermöglichte damit 'nur' den dritten Platz. Zuvor generierte das «RTL Aktuell Spezial» zwar noch passabel zweistellige 10,9 Prozent der Jungen und 7,2 Prozent am Gesamtmarkt durch Reichweiten von 0,36 und 1,53 Millionen - das lag aber deutlich hinter dem Pendant in der ARD und könnte dem Quiz die Lage ebenfalls erschwert haben.

Die rote Kugel zeigte den Staffelauftakt «Die Höhle der Löwen». Dort konnten die Investoren und Gründer im Vergleich zur vorigen Herbststaffel nur gesunkene Resultate auffahren, die bei 0,32 Millionen Fans aus der wichtigen Zielgruppe lagen und den Prozentanteil auf trotzdem noch positiv zweistellige 10,7 Prozent setzten. Insgesamt wurden lediglich 0,89 Millionen zu mäßigen 4,8 Prozent für die Löwen aufgebracht - auch das sind klar Abschläge zu den vorigen Staffelauftakten, die noch über der Millionen-Marke lagen.

Gleichzeitig weist der Umstand, dass ProSieben-Sitcoms trotzdem Steigerungen vollziehen konnten, die sie nah an die Löwen heranrückten, vielleicht auch auf ein paar eigene Schwächen hin: Neue «Georgie & Mandy»-Folgen konnten sich in der Vorwoche spürbar optimieren. Die erste Folge des Abends wies löbliche 9,1 Zielgruppen-Prozent durch 0,30 Millionen auf. Die zweite Episode steigerte die Reichweite dann noch etwas auf 0,32 Millionen und solide 9,8 Prozent. Am Gesamtmarkt mobilisierte die Sitcom nur enttäuschende 0,49 Millionen zu 2,3 Prozent. Kabel lag ob annehmbarer Performance noch so vertretbar da mit «Star Trek» aus 2009. Der Blockbuster zeitigte für Kabel nicht berauschende, aber noch d'accord gehende 4,7 Prozent bei 0,15 Millionen 14-49-Jährigen. Insgesamt zeigte der Tacho begrenzte 3,0 Prozent (0,57 Millionen).

Bei den Jüngeren hielt man sich um ein Haar vor Sat.1. Der Bällchensender programmierte «Villa der Versuchung» und kam damit gesunken ins Ziel. Es standen nur 0,14 Millionen Leute zwischen 14 und 49 auf der Uhr, die ärgerlich unterdurchschnittliche 4,5 Prozent mitführten, die folglich die verbesserte Tendenz aus der Vorwoche einrissen. Die Sendung lebt weiterhin von merklichen Nachgewichtungen auf um die neun Prozent und vorzeigbaren On Demand-Kontakten. Die Älteren waren schon vorab in geringerer Zahl zu vermuten, was in Anbetracht 0,71 Millionen Zuschauer zu verhaltenen 3,6 Prozent auch so eintrat - die Millionen-Schwelle war abermals in weiter Ferne. Ganz hinten RTLZWEI und «Hartes Deutschland - Leben im Brennpunkt». Die Dokusoap-Wiederholung lief blass mit 3,9 Prozent durch 0,13 Millionen 14-49-Jährige. Am Gesamtmarkt mobilisierten die Grünwalder lediglich 0,33 Millionen zu extrem schmalen 1,6 Prozent.

© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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