Anna Lapwood bekommt am Sonntag, 22. November 2026, einen späten Konzertabend bei arte. Um 23.45 Uhr zeigt der Sender ihren Auftritt aus der Hamburger Elbphilharmonie. Das 81-minütige Konzert ist zugleich Lapwoods erstes vollständig für das Fernsehen gefilmtes Solo-Konzert. Online steht die Produktion bereits seit dem 8. Oktober bereit und bleibt dort bis zum 5. Januar 2027 verfügbar.
Das Programm soll die große musikalische Bandbreite der britischen Organistin abbilden. Neben klassischen Werken von Benjamin Britten und Eugène Gigout spielt Lapwood eigene Arrangements bekannter Filmmusiken. Gerade diese Verbindung aus klassischem Orgelrepertoire und populären Soundtracks gehört zu den Markenzeichen der Musikerin.
Unter anderem erklingen Stücke aus «Fluch der Karibik» und «Der Herr der Ringe». Darüber hinaus überträgt Lapwood die Musik aus «The Da Vinci Code» auf die Orgel und widmet sich den Klangwelten von «Interstellar» und «Star Wars». Die bekannten Kompositionen werden dabei für die besonderen Möglichkeiten der Orgel in der Elbphilharmonie neu arrangiert.
Lapwood beschränkt sich bei ihrem Auftritt nicht auf das Musizieren. Zwischen den einzelnen Werken führt sie mit humorvollen Anmoderationen durch das Programm. Eine eigens auf das Konzert abgestimmte Lichtinszenierung ergänzt die Musik und setzt den Großen Saal der Elbphilharmonie zusätzlich in Szene. Die Organistin hat sich in den vergangenen Jahren zugleich ein großes Publikum in den sozialen Netzwerken aufgebaut. Das Konzert überträgt diese Mischung aus klassischer Musik, Filmmusik und Unterhaltung nun erstmals in Form eines vollständig aufgezeichneten Soloabends ins Fernsehen. Die Aufzeichnung entstand 2025 in Deutschland. Beatrix Conrad führte bei der Fernsehproduktion Regie, Anna Lapwood ist an der Orgel zu erleben.







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