Das ZDF beschäftigt sich in einer neuen Ausgabe von «37°Leben» mit einer Generation, die erst nach dem Ende der DDR geboren wurde und sich dennoch mit ihrer ostdeutschen Herkunft auseinandersetzt. „Being ostdeutsch“ wird am Sonntag, 27. September 2026, um 09.03 Uhr ausgestrahlt. Bereits ab Freitag, 25. September, steht der Film im Streaming-Angebot des Senders bereit.Im Mittelpunkt stehen die 27-jährige Siska und die 33 Jahre alte Hang. Beide fühlen sich in ihrer ostdeutschen Heimat wohl, stellen sich jedoch die Frage, welche Bedeutung ihre Herkunft für die eigene Identität hat. Siska ist in einem kleinen Dorf im Erzgebirge aufgewachsen. Erst für ihr Studium zieht sie nach Freiburg im Breisgau – und stellt dort fest, dass sie von ihren Kommilitoninnen als Ostdeutsche unterscheidet.
Diese Erfahrung führt dazu, dass sie sich intensiver mit ihrer Herkunft beschäftigt. Heute möchte Siska dazu beitragen, vermeintliche Grenzen zwischen Ost und West zu überwinden. Dafür engagiert sie sich unter anderem bei der Initiative «Wir sind der Osten», die ostdeutsche Perspektiven sichtbarer machen möchte.
Eine andere Geschichte erzählt Hang. Die 33-Jährige wuchs in Dresden auf und arbeitet dort heute als Fremdsprachenlehrerin. Ihre Eltern kamen als vietnamesische Vertragsarbeiter in die DDR. Für Hang bedeutete das lange eine schwierige Suche nach der eigenen Zugehörigkeit: Ist sie Deutsche, Vietnamesin oder Viet-Deutsche? Keine dieser Zuschreibungen schien für sie vollständig zu passen.







«Ask This Old House» feiert Jubiläum mit KI-Helfer

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