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«Schwarze Schafe» wird zur Serie bei Prime Video

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18 Jahre nach dem ersten Film und nach der Kino-Fortsetzung kehren die «Schwarzen Schafe» zurück. Prime Video zeigt ab sofort zehn Folgen.

Die «Schwarzen Schafe» sind zurück und diesmal als Serie. Nachdem Regisseur Oliver Rihs bereits 2006 mit seinem Episodenfilm das Berliner Großstadtleben aufs Korn nahm und im vergangenen Jahr mit «#SchwarzeSchafe» eine Fortsetzung ins Kino brachte, ist «Schwarze Schafe – Die Serie» ab sofort bei Prime Video verfügbar. Insgesamt umfasst die anarchische Komödie zehn Episoden.

Erneut setzt die Produktion auf mehrere miteinander verwobene, reichlich absurde Geschichten. Schauplatz ist Berlin während eines außergewöhnlich heißen Sommers, in dem nicht nur die Temperaturen steigen. Ein Clan-Boss entdeckt den Klimaaktivismus für sich, während ein schwarzer Schweizer Taxifahrer versucht, einen Nazi-Teppich zu verkaufen. Zwei Frauen machen sich auf die Suche nach der Erfüllung ihrer geheimsten Wünsche, der reichste Mann der Welt wird von seiner eigenen Erfindung entführt und schließlich sorgt auch noch ein außer Kontrolle geratenes Bienenvolk für Chaos.

Damit verbindet die Serie schwarzen Humor und Großstadtsatire mit aktuellen Themen. Klimawandel, gesellschaftliche Konflikte und urbane Lebenskrisen bilden den Hintergrund für Geschichten, die bewusst ins Absurde überzeichnet werden. Vor der Kamera stehen zahlreiche bekannte Namen. Zum Ensemble gehören Jella Haase, Frederick Lau, Milan Peschel, Jule Böwe, Marc Hosemann und Yasin El Harrouk. Außerdem wirken Martin Brambach, Jobel Mokonzi, Foscky Pueta, Daniel Zillmann, Kirk Kirchberger und Markus Schleinzer mit.

Bemerkenswert ist auch die Entstehung des Projekts: Port au Prince Film & Kultur Produktion hat «Schwarze Schafe – Die Serie» nach eigenen Angaben vollständig unabhängig finanziert. Weder ein Fernsehsender beziehungsweise Streamingdienst noch eine Filmförderung waren an der Finanzierung beteiligt. Erst für die Auswertung kommt nun Prime Video ins Spiel. Oliver Rihs schrieb die Drehbücher gemeinsam mit Ana Cristina Tarpo, Daniel Young, Ziska Riemann, Melanie Möglich und Oliver Keidel. Die Produktion erfolgte nach aktuellen ökologischen Standards.

Kurz-URL: qmde.de/174985
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