Quotencheck

«Born Famous – Fluch oder Segen?»

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Die sechsteilige Doku-Soap zeigte prominente Kinder, deren Leben maximal unspannend ist. Die Quoten waren entsprechend schlecht.

Bei einer Sendung wie «Born Famous – Fluch oder Segen?» erwartet man Menschen wie Lilly Krug, Jimi Blue Ochsenknecht oder Leroy Sané, die beispielsweise selbst seit Jahren auf einem gewissen Karrierelevel erfolgreich sind. ProSieben schnappte sich stattdessen Söders Tochter Gloria-Sophie Burkandt, Summer Terenzi, San Diego Pooth und Josefine Scholl. Bei der Premiere schalteten am Donnerstag, den 16. Juli 2026, um 20.15 Uhr 0,37 Millionen Fernsehzuschauer ab drei Jahren ein, damit erreichte ProSieben zwei Prozent Marktanteil. Bei den für die Werbewirtschaft wichtigen Zuschauern wurden 0,14 Millionen eingefahren, sodass ein Marktanteil von 5,2 Prozent erreicht wurde.

Sieben Tage später hatten inzwischen zahlreiche überregionale Medien in ihren Medien- und Klatschressorts über das Format geschrieben. Das Interesse zog daraufhin leicht an: 0,38 Millionen Menschen gaben der Sendung am 23. Juli eine Chance, wenngleich der Marktanteil erneut bei zwei Prozent lag. In der Zielgruppe sah es mit 0,16 Millionen und 5,8 Prozent ein wenig besser aus.

Doch bereits mit der dritten Ausgabe ging das Interesse wieder zurück. Dieses Mal schalteten 0,33 Millionen Menschen ab drei Jahren ein, sodass ProSieben sich nur noch über einen Marktanteil von 1,8 Prozent freuen konnte. Bei den jungen Erwachsenen ließ das Interesse ebenfalls deutlich nach, es wurden nur noch 0,13 Millionen gezählt. Immerhin wurde in dieser Gruppe noch ein Marktanteil von fünf Prozent erreicht.

Die vierte Folge hatte den Titel „Neuanfang oder Abschied“ und handelte unter anderem von Gloria-Sophie Burkandt, die sich zwischen München und New York entscheiden sollte. Diego Pooth suchte zwischen Mailand, Fashion Week und der Sehnsucht nach seiner Familie Halt. Das war noch für 0,30 Millionen Fernsehzuschauer spannend, der Marktanteil sackte auf 1,6 Prozent. Auch bei den jungen Erwachsenen wurden nur noch 0,11 Millionen Zuschauer erreicht, sodass der Marktanteil auf 3,7 Prozent fiel.

Am 13. August lief dann die Geschichte „Die Schattenseiten des Rampenlichts“, in der auch Josefine Scholl auf neue Chancen hoffte. Diego Pooth stellte sich mit seinem Start-up den kritischen Fragen von Investor Frank Thelen. Das war nur noch für 0,24 Millionen Zuseher interessant, der Marktanteil sank auf 1,3 Prozent. In der Zielgruppe war das Ergebnis mit 0,09 Millionen noch schlechter, der Marktanteil rutschte auf 2,9 Prozent.

Das Finale erreichte noch 0,26 Millionen Fernsehzuschauer, der Marktanteil wuchs leicht auf 1,4 Prozent. Mit 0,09 Millionen jungen Menschen wurden 3,3 Prozent erreicht. Unterm Strich enttäuschten die sechs Episoden mit durchschnittlich nur 0,31 Millionen Fernsehzuschauern und einem Marktanteil von 1,7 Prozent. Beim jungen Publikum wurden lediglich 0,12 Millionen Zuschauer erreicht, sodass ein erschreckend schwacher Marktanteil von 4,3 Prozent herauskam.

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