Am 22. Juli 2016 wurden am Olympia-Einkaufszentrum in München neun Menschen ermordet und weitere verletzt. Zehn Jahre später rekonstruiert die vierteilige Dokureihe «22. Juli. Die Schüsse von München» die Ereignisse dieses Tages. Die Produktion von Johannes Preuss steht ab sofort im Streamingportal des ZDF zur Verfügung. Im linearen Fernsehen ist sie in der Nacht auf Freitag, 24. Juli, ab 1.15 Uhr bei ZDFinfo zu sehen.Die erste Folge mit dem Titel „Eine Stadt in Panik“ zeichnet die Stunden nach den Schüssen nach, als in München zahlreiche Notrufe eingingen und Meldungen über weitere vermeintliche Anschlagsorte kursierten. Ermittler, Gutachter, Augenzeugen, Überlebende sowie Einsatzkräfte schildern ihre Erlebnisse und erklären, wie Polizei und Behörden in der unübersichtlichen Lage vorgingen.
In „Der Täter“ beleuchtet die Reihe die Biografie des 18-jährigen Täters und dessen Radikalisierung. Thematisiert werden unter anderem seine Faszination für frühere Gewalttaten, die Entwicklung seines rechtsextremen Weltbilds sowie die Vorbereitung der Tat. Die dritte Episode „Die Tat“ rekonstruiert den Ablauf des Anschlags und lässt Angehörige sowie Überlebende zu Wort kommen. Den Abschluss bildet „Das Terror-Netzwerk“. Darin geht die Dokumentation der Frage nach, weshalb die Tat zunächst als Amoklauf eingestuft wurde und erst drei Jahre später vom Bayerischen Landeskriminalamt als politisch motivierte rechtsextreme Tat bewertet wurde. Zudem untersucht die vierte Folge mögliche Verbindungen in rechtsextremistische Netzwerke.







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