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Netflix setzt Geschichte der Anden-Katastrophe mit neuer Doku-Serie fort

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Nach dem weltweiten Erfolg von «Die Schneegesellschaft» widmet sich Netflix erneut dem Schicksal von Flug 571.

Netflix hat die Dokumentationsreihe «Beyond Society» angekündigt, die 2026 weltweit erscheinen soll. Entwickelt wurde das dreiteilige Projekt von Regisseur J.A. Bayona und Carlos Torres. Im Mittelpunkt steht die Zeit nach der spektakulären Rettung der Überlebenden des Flugzeugabsturzes von Flug 571 in den Anden – eine Geschichte, die nach Ansicht der Macher bislang kaum erzählt wurde. Produziert wird «Beyond Society» von Belén Atienza, Sandra Hermida und J.A. Bayona. Regie führt Carlos Torres.

Während die Katastrophe selbst bereits mehrfach verfilmt wurde, untersucht «Beyond Society», wie die Überlebenden und die Angehörigen der Verstorbenen mit den Folgen der Tragödie lebten. Die Dokumentation versammelt erstmals die Überlebenden, Familienmitglieder sowie Menschen, die die Geschichte in Büchern und Filmen verarbeitet haben. Zu Wort kommen unter anderem die Autoren Piers Paul Read («Alive») und Pablo Vierci («Die Schneegesellschaft») sowie die Regisseure Frank Marshall («Alive») und J.A. Bayona selbst.

Ein zentraler Bestandteil der Serie ist die Rückkehr Bayonas und zahlreicher Darsteller aus «Die Schneegesellschaft» an den Absturzort im sogenannten „Tal der Tränen“. Dort treffen die Schauspieler auf die tatsächlichen Überlebenden. Von diesem Ausgangspunkt aus zeichnet die Dokumentation die vergangenen fünf Jahrzehnte nach und zeigt, wie das Unglück nicht nur das Leben der Betroffenen, sondern auch die weltweite Wahrnehmung der Geschichte geprägt hat.

Bayona erklärte, die Idee zur Dokumentation sei während dieser gemeinsamen Reise in die Anden entstanden. Dort habe sich gezeigt, wie eng die realen Schicksale der Überlebenden inzwischen mit den Figuren aus seinem Spielfilm verbunden seien. Die Reise habe zugleich einen würdigen Abschluss der intensiven Arbeit an «Die Schneegesellschaft» dargestellt.

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