Wirtschaft

NBCUniversal bündelt Serienproduktion unter neuem Namen

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Universal Content Productions und Universal International Studios werden zu Universal Global Television zusammengelegt.

NBCUniversal ordnet seine Serienproduktion neu. Wie das US-Branchenmagazin „Variety“ berichtet, werden die beiden Studiobereiche Universal Content Productions (UCP) und Universal International Studios (UIS) künftig unter dem gemeinsamen Dach von Universal Global Television (UGT) geführt. Ziel der Umstrukturierung ist es, kreative und geschäftliche Abläufe stärker zu verzahnen und die internationale Zusammenarbeit auszubauen.

An der Spitze der neuen Einheit steht weiterhin Beatrice Springborn, die bereits bislang beide Studios leitete. Sie übernimmt nun die Position der Präsidentin von Universal Global Television. Unterstützt wird sie unter anderem von Kelsey Balance als Executive Vice President Global Series und Rebecca Franko als Executive Vice President Current Programming. Die Produktionsverantwortung liegt künftig bei Mark Binke, während Rob Howard weiterhin das Geschäft im Vereinigten Königreich verantwortet.

Mit der Zusammenlegung verfolgt NBCUniversal das Ziel, seine internationalen Produktionsaktivitäten effizienter aufzustellen. Springborn erklärte, dass die neue Struktur die Vorteile eines globalen Marktes nutze und gleichzeitig die langjährige Ausrichtung auf Serienproduktionen für das britische und amerikanische Publikum bewahre. Zugleich wolle man die Zusammenarbeit mit internationalen Kreativen weiter intensivieren.

Die Neuorganisation bleibt jedoch nicht ohne Folgen für die Belegschaft. Durch den Wegfall doppelter Strukturen werden innerhalb des neuen Studios sechs Stellen gestrichen. Insgesamt sind laut Bericht knapp zwei Dutzend Mitarbeiter von Entlassungen betroffen, die sich auch auf weitere Bereiche von NBCUniversal, NBC und Peacock erstrecken. Hintergrund ist die strategische Neuausrichtung des Konzerns nach der Ausgliederung großer Teile des Kabelgeschäfts in das neue Unternehmen Versant.

Sowohl UCP als auch UIS gehören zu den wichtigsten Serienlieferanten für den Streamingdienst Peacock. Zu den jüngeren Produktionen von Universal International Studios zählen unter anderem «The Day of the Jackal», «All Her Fault», «Apples Never Fall» sowie die Netflix-Serie «Too Much». Universal Content Productions verantwortete zuletzt Formate wie «Ted», «Devil in Disguise: John Wayne Gacy», «The Burbs» und «Cape Fear». Durch die neue Struktur sollen diese Produktionen künftig unter einer gemeinsamen globalen Strategie entwickelt werden.

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