Primetime-Check

Samstag, 13. Juni 2026

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Hatte die «Take me out»-Rückkehr gegen das WM-Match im Zweiten zumindest bei den Jüngeren eine Chance?

Natürlich auch an diesem Samstag wieder viel Raum für Sport: Dieses Mal war es das «WM»-Vorrunden-Match der Männer zwischen Katar und Schweiz das um 21.00 Uhr unter anderem auch im ZDF angepfiffen wurde. Das Spiel sahen alleine bei den Mainzern durchschnittlich 6,78 Millionen Fußball-Fans zu starken 33,8 Prozent Anteil am Gesamtmarkt. Das bedeutete selbstredend den haushohen Primetime-Triumph. Beim jungen Publikum holte die Begegnung ganz tolle 53,3 Prozent durch 2,23 Millionen, welche logischer Weise gleichfalls ganz vorne zu suchen waren.

Wie inzwischen fast nicht anders zu erwarten, eine Krimi-Wiederholung zur Alternative: Es war eine 2022er-Ausstrahlung «Der Zürich-Krimi», der sich trotz allem noch vorzeigbare 3,85 Millionen und 19,6 Prozent Gesamt-Zuschauende angelte. Allerdings bloß verhaltene 5,8 Prozent Marktanteil (0,20 Millionen) waren damit am Markt der 14-49-Jährigen zu holen. Bei den Jungen reichte es derweil für RTL auf begrenztem Rest-Niveau noch zum Silber-Rang. Dort lief eine neue Folge von «Take me out» vor durchwachsenen 7,8 Prozent (0,24 Millionen) aus der Zielgruppe - das langte schon, um in dieser Altersgruppe erster Fußballverfolger zu sein. Insgesamt waren 0,68 Millionen zu für Senderverhältnisse trostlosen 3,6 Prozent dabei.

ProSieben mit einer «Das Duell um die Welt - Team Joko gegen Team Klaas»-Aufwärmung stand furchtbar da, weil bei der Ausstrahlung haarige 2,6 Zielgruppen-Prozent durch 0,09 Millionen herauskamen. Am Gesamtmarkt mobilisierte die Show lediglich 0,22 Millionen zu wirklich schmalen 1,3 Prozent. Der Bällchensender programmierte den Animations-Film «Der gestiefelte Kater: Der letzte Wunsch». Als sehr dünn zu wertende 2,3 Prozent (0,08 Millionen) setzten keinen Stich. Insgesamt ließen 0,29 Millionen zu 1,5 Prozent nur ein völlig niederschmetterndes Ergebnis zu.

Die rote Kugel zeigte eine Agenten-Wiederholung: «James Bond 007 - Der Hauch des Todes» brachte extrem angeschlagene 1,7 Prozent in der Zielgruppe auf, weil 0,06 Millionen aus dieser von der Partie waren. Insgesamt kam man auf limitierte 2,7 Prozent durch 0,54 Millionen. RTLZWEI hatte mit «Armes Deutschland – Stempeln oder abrackern?» auch ganz wenig zu melden - gleichfalls katastrophale 1,7 Zielgruppen-Prozent bei 0,06 Millionen lassen da keinen anderen Schluss zu. Insgesamt ergab sich ob 1,6 Prozent wegen 0,32 Millionen ebenfalls ein sehr bedenkliches Bild. Den mickrigsten Anteil hatte aber wiedermal die orange Eins mit «Elsbeth». In dieser Woche hatte man damit erneut extreme Probleme. Denn die Quoten der zwei Episoden verharrten bei 1,6 und dann sogar nur noch 1,0 Prozent bei maximal 0,05 Millionen 14-49-Jährigen. Insgesamt zeigte der Tacho am Start ebenso grottige 1,9 Prozent (0,35 Millionen), dann noch niedrigere 1,5 Prozent (0,31 Millionen).

© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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