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Neuer «Tatort»-Fall wird sehr persönlich für Murot

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Für den Wiesbadener LKA-Ermittler Felix Murot (Ulrich Tukur) geht es darin undercover zurück in sein Heimatdorf, wo das rätselhafte Verschwinden eines früheren Vertrauten alte Geheimnisse freilegt.

Seit 9. Juni laufen in Schlüchtern und Umgebung die Dreharbeiten für den neuen hr-«Tatort» "Murot und die Mittsommernacht" (AT). Gedreht wird noch bis zum 7. Juli. In weiteren Rollen sind Martin Feifel, Jule Böwe, Jan Krauter, Julius Gause, Cem Ali Gültekin, Aurel Manthei, Alex Kapl und Simon Steinhorst zu sehen. Regie führt Sebastian Marka, das Drehbuch stammt von Michael Proehl und Erol Yesilkaya nach einer Idee von Sebastian Marka. Der Film ist eine Produktion der Dog Haus Filmproduktion im Auftrag des Hessischen Rundfunks.

Zum Inhalt: Für Kommissar Felix Murot (Ulrich Tukur) führt der Fall diesmal tief in die eigene Vergangenheit. Ausgangspunkt ist das Verschwinden eines polnischen Priesters (Thorsten Merten), der in Murots Jugend eine enge Bezugsperson für ihn war. Schnell ist der Kommissar überzeugt, dass ein Gewaltverbrechen dahintersteckt. Die Spur führt nach Mooren, einem kleinen, scheinbar idyllischen Dorf in Hessen, in dem Murot nach dem Tod seines Vaters aufgewachsen ist. Gemeinsam mit Kollegin Magda Wächter (Barbara Philipp) ermittelt Murot undercover. Doch je tiefer sie in das Leben der Dorfgemeinschaft eintauchen, desto rätselhafter wird der Fall. Hinter der freundlichen Fassade offenbaren sich alte Konflikte, verborgene Machtstrukturen und dunkle Geheimnisse. Für Murot wird es zunehmend schwierig zu erkennen, wer Täter und wer Opfer ist.

Zusätzliche Unruhe bringt das Auftauchen seiner Jugendliebe Eva (Bibiana Beglau), die längst verdrängte Erinnerungen und Gefühle zurückkehren lässt. Während sich das Dorf auf das traditionelle Mittsommerfest vorbereitet, steigt die Spannung spürbar an. Die Risse in der scheinbar heilen Welt werden größer, Misstrauen und Gewalt breiten sich aus. Menschen begehen plötzlich Verbrechen, von denen niemand geglaubt hätte, dass sie dazu fähig sind.

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