Das Zweite Deutsche Fernsehen gewann gestern mit einer leicht gedrosselten Performance die Primetime. Ab 20.15 Uhr war es demzufolge eine neue Ermittlungsgeschichte vom «Landkrimi: Schnee von Gestern» bei der insgesamt 4,02 Millionen zu klar guten 17,3 Prozent dabei waren. Trotz Verfehlung der üblichen Fünf-Millionen-Schwelle reichte es zur Marktführung unter sämtlichen linearen Primetime-Programmen. In der jüngeren Gruppe wies der Sender mit dem Film nur schlechte 4,3Prozent durch 0,18 Millionen auf.Zusammengesetzt hat sich das Gegenprogramm im Ersten zunächst aus dem «Brennpunkt: Krieg im Nahen Osten». Die Sehbeteiligung in Höhe 3,73 Millionen mit einem guten Anteil von 15,5 Prozent zeugte von einem weiter vorhandenen, aber etwas nachgelassenem Informationsbedürfnis. Behaupten lässt sich dies auch bezüglich der 14-49-jährigen, welche mit 0,66 Millionen und klar überdurchschnittlichen 15,8 Prozent zuschalteten, jedoch die Millionen-Hürde und 20 Prozent verfehlten im Vergleich zum Wochenstart. Anschließend lief die Filmwiederholung «Ungeschminkt». Insgesamt brachte sie lediglich durchwachsene 10,2 Prozent (2,31 Millionen). Wirklich übel das Bild beim jüngeren Publikum, welches 4,6 Prozent bei einer Reichweite um 0,20 Millionen markierte.
Bei den 14-49-Jährigen ganz vorne lag ProSieben - jedoch nicht mit einer Glanzleistung. Der Sender war mit der dritten Woche von «Germany's Next Topmodel» solide, aber weiter noch nicht in Topform unterwegs, weil bei der Ausstrahlung 12,0 Zielgruppen-Prozent (0,47 Millionen) heraussprangen, die zu einem vorläufigen Staffeltief führten. Am Gesamtmarkt mobilisierte das Casting 1,01 Millionen zu höchstens noch mittelmäßigen 5,0 Prozent - zumindest lag man über der Millionen-Marke. Unüblicher Weise schob sich der BR ins Ranking der meistgesehenen Primetime-Kanäle - und zwar durch «Auf dem Nockherberg 2026». Insgesamt brachte es das Event ab 19.00 Uhr auf für Nischen-Verhältnisse ungewöhnliche 9,9 Prozent durch 2,17 Millionen Interessierten. Auch bezüglich der 14-49-Jährigen lag der BR weit über seiner sonstigen Norm und sicherte schöne 8,8 Prozent durch 0,33 Millionen - damit überholte der Regionalsender hinter ProSieben sogar einige Vollprogramme.
Erstaunlicher Weise am erfolgreichsten unter ihnen war noch Kabel Eins, wo die Action-Komödie «R.E.D. - Älter, Härter, Besser» sehr solide performte. Gute 7,2 Prozent (0,30 Millionen) standen auf dem Tableau. Insgesamt 1,09 Millionen zu annehmbaren 4,9 Prozent wurden gemessen. Für eigene Verhältnisse verheerend stand indes RTL da, wo Mario Barth auf den Mittwoch zurückkehrte, dort aber völlig versagte. Die Empörungscomedy «Mario Barth deckt auf» setzte die Resonanzen bloß auf bedenkliche 6,2 Prozent und 0,25 Millionen - das man gegen eine alte Spielfilmwiederholung den Kürzeren zieht, ist kein gutes Zeichen. Am Gesamtmarkt nur 1,09 Millionen zu trist durchwachsenen 5,0 Prozent sahen zu. Angeschlagen folgte danach auch Sat.1, wo «Das große Promibacken» bei den Jüngeren weiter große Schwierigkeiten hat. Verfolgen wollten die eine Ausgabe der neuen Staffel bloß 0,23 Millionen 14-49-Jährige, die die Zahlen bei sehr ernüchternden 5,8 Prozent beließen. Inklusive der Älteren ließen sich 1,08 Millionen bei noch akzeptablen 5,3 Prozent ansprechen.
Im Hause VOX gewann eine neue Folge «stern TV Reportage - Arme Menschen, reiches Land» keinen Blumentopf, der Anteil verblieb bei blassen 5,9 Prozent durch 0,25 Millionen in der Zielgruppe. Auch übergeordnet waren lediglich schwache 0,60 Millionen (2,7 Prozent) zugegen. Ganz hinten fand sich RTLZWEI mit «Die Wollyns» wieder. Sie brachten aber noch vertretbare 4,3 Zielgruppen-Prozent zu 0,18 Millionen und 4,1 mit Folge zwei. Mit Bezug zur älteren Zuschauerschaft lassen sich bloß Größenordnungen von niedrigen 1,9 Prozent bei maximal 0,46 Millionen konstatieren.







RTLZWEI-Großfamilie mit vertretbaren Quoten

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