Quotencheck

«Die Geissens: Traumjob Prinzessin»

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RTLZWEI hatte schon viele verrückte Ideen, doch mit dieser Sendung schoss man die Kreativität endgültig ab.

Auch unter Andreas Bartl war RTLZWEI in den vergangenen Jahren durchaus kreativ. So produzierte man beispielsweise eine günstige Kochshow mit Silvia Wollny, die quotentechnisch sogar ganz okay lief. Jetzt sollten ausgerechnet die Geissens eine Prinzessin für die italienische Gemeinde Seborga finden.

«Die Geissens: Traumjob Prinzessin» startete im Europa-Park Rust mit Carmen und Robert Geiss, Fürstin Nina von Seborga und Benimmcoach Sascha Lilic. 0,34 Millionen Menschen sahen „Das Horror-Casting“, der Marktanteil bewegte sich bei eineinhalb Prozent. Nur 0,11 Millionen junge Erwachsene schalteten ein, der Marktanteil lag bei 2,8 Prozent. Das waren die besten Werte der gesamten Staffel. Ab 21.15 Uhr folgte „Royaler Rausschmiss“, in dem unter anderem die 27-jährige Hannah mit einem Buch auf dem Kopf vor die Jury trat. Nur noch 0,24 Millionen Zuschauer sahen sich dieses Unterfangen an, 1,1 Prozent Marktanteil waren die Folge. Es waren 0,07 Millionen junge Menschen dabei, der Marktanteil lag bei 1,7 Prozent.

Am 4. Dezember wurde die Staffel mit „Benimm-Bootcamp – Dirty Edition“ fortgesetzt, die Folge wurde von 0,21 Millionen Zuschauern gesehen. Im Anschluss erreichte die zweite Episode mit dem Titel „Das große Umstyling“ immerhin 0,26 Millionen Zuschauer, der Marktanteil wuchs von 0,9 auf 1,2 Prozent. Bei den jungen Erwachsenen verbuchten die beiden Geschichten jeweils 0,06 Millionen Zuschauer. Die erste Folge erreichte 1,6 Prozent, die zweite Geschichte wurde mit eineinhalb Prozent bewertet.

Fürstin Nina ist wütend, Benimmtrainer Sascha Lilic entsetzt – und auch die Geissens verlieren die Fassung. Eine Kandidatin muss bei „Money, Baby!“ gehen. Nur noch 0,20 Millionen Fernsehzuschauer schalteten ein, das bedeutete 0,8 Prozent Marktanteil. Bei den jungen Erwachsenen wurden 0,05 Millionen ermittelt, der Marktanteil bewegte sich bei gruseligen 1,0 Prozent. „Taktlos!“ sahen im Anschluss noch 0,25 Millionen Zuschauer, der Marktanteil lag bei 1,1 Prozent. Doch mit 0,05 Millionen jungen Zuschauern lief das Format ebenfalls schwach, der Zielgruppenwert lag bei 1,2 Prozent.

Doch dieses miese Ergebnis wurde zum Finale noch einmal unterboten: „Feuertaufe in Seborga“ und „Endlich Prinzessin!“ erreichten am Donnerstag, den 18. Dezember, nur noch 0,14 und 0,15 Millionen Zuschauer, die Marktanteile lagen jeweils bei 0,6 Prozent. Bei den für die Werbewirtschaft wichtigen Zuschauern wurden nur noch 0,03 und 0,02 Millionen gemessen, der Marktanteil lag bei gruseligen 0,7 und 0,5 Prozent.

Im Durchschnitt erreichte «Die Geissens: Traumjob Prinzessin» 0,22 Millionen Zuschauer und 1,0 Prozent Marktanteil. Bei den jungen Erwachsenen wurden 0,06 Millionen ermittelt, was 1,4 Prozent entsprach. Hoffentlich lässt RTLZWEI in Zukunft die Finger von solch seltsamen Experimenten wie der Prinzessinnen-Suche und konzentriert sich wieder stärker auf seine Markenkernformate.

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