In «Rosa Riese» rekonstruiert die Reihe «ARD Crime Time» eine Mordserie, die während der gesellschaftlichen Umbruchszeit nach dem Mauerfall die Region Potsdam-Mittelmark erschütterte. Ein Täter, der häufig am helllichten Tag in den brandenburgischen Wäldern zuschlug, ermordete mehrere Frauen und hinterließ tiefe Spuren in der betroffenen Bevölkerung. Die Boulevardpresse prägte damals den Beinamen „Rosa Riese“, der sich auf Körpergröße und auffällige Details aus den Ermittlungen bezog.Gemeinsam mit der Reihe begibt sich die Kriminalbuchautorin Sophie Sumburane auf Spurensuche in die Vergangenheit ihrer Heimatregion. Zeitzeugen, Ermittlern und Reportern schildern ihre Erinnerungen an die damaligen Ereignisse, die bis heute nachwirken. Schritt für Schritt entsteht so ein Bild, das nicht nur den Täter in den Blick nimmt, sondern auch die Atmosphäre einer Gesellschaft im Umbruch.
Bis April 1989 war Beate Schmidt als zehnjährig verpflichteter Berufsunteroffizier im Dienstgrad eines Hauptwachtmeisters der VP bei der 20. Volkspolizei-Bereitschaft Potsdam tätig, wurde dann aber aufgrund der Teilnahme an einer illegalen neonazistischen Feier des sogenannten „Führergeburtstags“ gemeinsam mit Kollegen entlassen. Wenig später begangen die ersten Morde. Die dreiteilige Reihe (jeweils rund 30 Minuten) ordnet die Taten historisch ein und fragt zugleich nach den Bedingungen, unter denen sie möglich wurden. «ARD Crime Time: Rosa Riese» ist ab 24. Februar 2026 für zwei Jahre in der ARD Mediathek verfügbar.







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