Quotennews

Venezuela-«Brennpunkt» zieht sehr viele ins Erste

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Auf Anweisung von Donald Trump fiel Amerika in Venezuela ein und stürzte Machthaber Maduro. Diese Ereignisse trieben auch in Deutschland viele Menschen um, die zu Hauf ins Erste schalteten.

Bevor das Erste Deutsche Fernsehen am gestrigen Samstag die erste 2026er Ausstrahlung seiner Spielshow «Klein gegen Groß» hinter sich bringen konnte, sendete der Kanal einen «Brennpunkt» zur Entmachtung des Venezolanischen Diktators Maduro, welche von US-Präsident Trump angeordnet worden war. Die kontrovers diskutierte Eskalation rührte scheinbar auch hierzulande viele Menschen auf - darauf weist jedenfalls die Sehbeteiligung in Höhe 5,89 Millionen zu ungewöhnlich hohen 24,6 Prozent Marktanteil hin. Von den 14-49-jährigen waren es 0,98 Millionen zu exorbitanten 24,7 Prozent. Erlangte in diesem Fahrwasser auch die Duell-Show einen erhöhten Zuspruch?

Gestern nun sah es von den Quoten tatsächlich ein Stück gesteigert aus: Mit insgesamt 4,98 Millionen unterbot man die 5 Millionen zwar um einen Hauch, steigerte das letzte Ergebnis von 4,20 Millionen aber dennoch klar. Ganz pralle 22,2 Prozent verfolgten die Duelle, die sehr gut hinter dem ZDF-Krimi beim Gesamtpublikum lagen. Die Jüngeren waren ebenfalls mit starken 15,9 Prozent bei 0,70 Millionen an diesem Abend vertreten. Späte «Tagesthemen» im Anschluss holten trotz fortgeschrittener Stunde noch 3,28 Millionen Zuschauer sowie 0,48 Millionen 14- bis 49-Jährige. Die Quoten lagen bei jeweils sehr hohen 23,9 Prozent am Gesamtmarkt und 16,2 Prozent am jungen Markt - auch das deutet darauf hin, dass viele wachblieben, um die neuesten Entwicklungen in der Venezuela-Thematik zu verfolgen.

Zumindest beim Gesamtpublikum noch ein kleines Bisschen besser lief es um 20.30 Uhr beim ZDF. Hier war mal wieder der Primetime-Sieg zu Haus, denn schließlich gab es einen frischen «Wilsberg»-Krimi zu erkunden. Interessiert waren daran unbeirrt dominante 6,23 Millionen, die einen massiven Anteil von 25,5 Prozent fertigbrachten - bei den Jüngeren waren es nur mittelmäßige 7,2 Prozent (0,32 Millionen). Darauf folgend hielt das «Heute Journal» für eigene Verhältnisse ungewohnt umfangreiche 4,63 Millionen gesamt wie 0,41 Millionen Jüngere bei jeweiligen Anteilen um ganz starke 19,6 und passable 8,3 Prozent. Am Vorabend der Mainzer mobilisierte übrigens ebenfalls eine Sondersendung unter dem Titel «ZDF spezial: Maduro gestürzt - Was will Trump in Venezuela?» 3,94 Millionen und 0,43 Millionen (Jüngere) zu Anteilen von weit überdurchschnittlichen 19,5 und 14,5 Prozent.

© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/167730
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