Die ProSieben-Show sorgte für die wohl größte Medienposse des Jahres – und trotzdem ließ man ein massives Quotenloch hinter sich.


So kehrte Matthias Opdenhövel zu «Schlag den Star» zurück, der sein Comeback wegen des Champions-League-Finals am Sonntagabend feierte. Auf dem ungewohnten Sendeplatz fanden sich aber nur 0,88 Millionen Zuschauer ab drei Jahren ein, sodass das Quotenniveau auf 5,6 Prozentpunkte sank. Mit 0,42 Millionen Werberelevanten waren aber weiterhin gute 12,5 Prozent drin. Die bislang letzte neue Folge gab es am 13. Juli zu sehen. Für das Paar-Duell Annemarie und Wayne Carpendale vs. Anna-Maria Ferchichi und Bushido interessierten sich am Samstagabend 1,20 Millionen Zuschauer, was 8,5 Prozent des Gesamtmarktes entsprach. Ganz formidabel lief es in der Zielgruppe, wo 0,55 Millionen und 18,4 Prozent gemessen wurden.
Neben den fünf Live-Shows sendete ProSieben im Januar und zuletzt im Sommerprogramm noch fünf Wiederholungen der Spielshow. Während die Erstausstrahlungen in diesem Jahr im Schnitt auf eine Reichweite von 1,08 Millionen kamen und tolle 6,3 Prozent Marktanteil einfuhren, tat sich der Privatsender mit dem Sparprogramm keinen Gefallen. Im Schnitt stehen 0,40 Millionen Zuschauer und 2,7 Prozent Marktanteil zu Buche. In der Zielgruppe unterhielten die Live-Sendungen im Schnitt 0,48 Millionen 14- bis 49-Jährige, die 12,5 Prozent brachten. Die Mittwochswiederholungen holten nur 4,4 Prozent. Am Samstag, 24. August, geht es mit «SdS» weiter, wenn Amira Pocher und Vanessa Mai gegeneinander antreten.


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