Schon zu Beginn lief es richtig schlecht. Am 10. August erreichte die erste Episode insgesamt nur 0,14 Millionen Zuschauer und 0,9 Prozent Marktanteil, ehe die zweite Folge bei gleicher Reichweite ebenfalls auf völlig desolate 0,9 Prozent kam. Bei den Jüngeren waren äußerst schmale 0,06 Millionen und 2,3 Prozent beziehungsweise 2,6 Prozent drin – damit bewegte sich die Serie auf einem derart niedrigen Niveau, das dringend Steigerungen erforderlich machte.

Doch die waren nicht in Sicht: Eine Woche später verbuchte die erste Folge mit 0,17 Millionen Zuschauern und 1,1 Prozent gesamt nur einen ganz kleinen Reichweitenzuwachs. Zudem fiel die zweite Episode fiel sogar auf 0,08 Millionen und 0,6 Prozent zurück. Auch bei den 14- bis 49-Jährigen ging es mit 0,04 Millionen und 1,8 Prozent auf eh schon sehr schwachem Level nochmal spürbar bergab – eine absolute Vollkatastrophe.
Am 24. August verharrte die Serie zunächst bei 0,13 Millionen Zuschauern und 0,9 Prozent, bevor die zweite Episode auch nur 1,0 Prozent erreichte. Bei den Jüngeren waren mit jeweils 0,08 Millionen Zuschauern lediglich 2,8 und 3,4 Prozent möglich – vor allem die Reichweiten bewegten sich damit weiterhin auf Sparten-Sender-Flughöhe. Ende August blieb die Gesamtreichweite mit 0,13 und 0,12 Millionen ähnlich krisenhaft, der Marktanteil bewegte sich weiterhin nur zwischen 0,9 und 1,1 Prozent. Immerhin entwickelte sich der Anteil in der jüngeren Altersklasse etwas nach oben: Die zweite Folge vom 31. August kam auf nicht mehr ganz so katastrophale, aber auch nicht gute 4,1 Prozent – dafür reichten nach 23.00 Uhr bereits arg überschaubare 0,09 Millionen Jüngere.

Anfang September folgte der beste Abschnitt der ausgewerteten Ausstrahlungen – auf schwachem Niveau. Am 7. September erreichten beide Episoden jeweils 0,21 Millionen Zuschauer. Der Marktanteil stieg von 1,4 auf 1,7 Prozent, der selbstredend trotzdem meilenweit von einem Erfolg entfernt war. Bei den 14- bis 49-Jährigen waren 0,13 Millionen und 4,8 Prozent sowie anschließend 0,12 Millionen und 5,6 Prozent drin – damit wies man erstmals zumindest halbwegs verschmerzbare Zahlen auf.
Doch dieser zaghafte Aufschwung kam zu spät: Denn in der Folgewoche wurde die Produktion um eine Stunde nach hinten strafversetzt: Am 14. September wurden bei späterer Ausstrahlung noch 0,13 und 0,09 Millionen Zuschauer gemessen, ehe die Reichweiten am 21. September auf 0,10, 0,05 und schließlich 0,03 Millionen sanken. Auch die Marktanteile lagen bei den letzten beiden Episoden des Abends nur noch bei 0,8 und 0,6 Prozent.
Zum Monatsende fiel «St. Denis Medical» endgültig in die völlige Bedeutungslosigkeit. Am 28. September erreichten die drei ausgewiesenen Episoden lediglich zwischen 0,05 und 0,06 Millionen Zuschauer. Die Marktanteile lagen bei 0,6, 0,8 und 1,1 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen standen zum Teil nur noch 0,01 Millionen Einschaltende zu Buche – das war der Rand der Messbarkeit. Die grottenschlechten Marktanteile von 1,0 und 0,9 Prozent für die ersten beiden Episoden verdeutlichten, wie wenig die Serie in der späten Sendezeit noch mobilisieren konnte.
Fazit: «St. Denis Medical» konnte sich bei ProSieben überhaupt nicht etablieren. Mit durchschnittlich 0,11 Millionen Zuschauern und 1,0 Prozent Marktanteil insgesamt sowie 0,06 Millionen und 3,2 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen stellte die Auswertung der Serie vielmehr einen kapitalen Vollflop dar. Für eine Fortsetzung im Hauptprogramm dürfte diese Bilanz kaum Argumente liefern.







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