US-Quoten

«Republican National Convention 2020»: Deutliche Verbesserung bei NBC

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Wie schon am Vortag sahen bei CBS die wenigsten Politikinteressierten zu, an der Spitze gab es aber einen Wechsel. NBC generierte deutlich mehr Reichweite als ABC. Das lag wohl vor allem am guten Vorlauf.

Erklärung Rating

In den USA wird die Einschaltquote auf zwei verschiedene Arten angegeben, wobei der Wert "Share" vergleichbar mit dem deutschen Marktanteil ist. Der Wert "Rating" gibt ebenfalls einen Prozentsatz an, allerdings ist die Bezugsmenge alle Haushalte, die die Möglichkeit haben das Programm zu verfolgen, egal ob das Empfangsgerät eingeschalten ist. Ein Rating von beispielsweise 1,0 sagt aus, dass 1% der 120,6 Millionen Fernseh-Haushalte in den USA das Programm verfolgt haben.
Die drei großen Networks ABC, CBS und NBC zeigten auch an diesem Abend ab 22 Uhr die «Republican National Convention 2020». Anders als am Montagabend, als ABC die größte Reichweite mit der Übertragung generierte, holte NBC die höchste Reichweite zu später Stunde. 2,42 Millionen Politikinteressierte schalteten unter anderem für die Rede von Melania Trump ein. ABC schaffte es auf 1,74 Millionen Zuschauer. CBS fiel mit 1,30 Millionen US-Amerikaner etwas ab. Der Sieg von NBC lag aber wohl auch am stärkeren Lead-In, denn «America’s Got Talent» registrierte durchschnittlich 5,58 Millionen Anhänger – so viele wie kein anderes Programm am Abend. Das Rating in der Zielgruppe betrug ordentliche 0,7 Prozent. Das Rating beim Parteitag fiel mit 0,3 Prozent durchschnittlich aus. ABC schaffte es ebenfalls auf 0,3 Prozent bei den 18- bis 49-Jährigen, nur CBS hinkte mit 0,2 Prozent etwas hinterher.

Apropos CBS: ab 21 Uhr gab es die zweite Folge der neuen Staffel «Love Island» zu sehen. Am Montag feierte die neue Reihe Premiere vor insgesamt 1,89 Millionen Zuschauern. 24 Stunden später waren noch 1,59 Millionen interessiert. Dementsprechend sank auch das Rating von 0,4 auf 0,3 Prozentpunkte. Eine Wiederholung von «NCIS» schaffte zuvor noch solide 0,4 Prozent bei den Klassisch-Umworbenen. ABC starte ebenfalls mit Re-Runs in die Primetime, zwei Episoden «Modern Family» generierten 0,4 respektive 0,3 Prozent in der werberelevanten Gruppe. «What Would You Do?» steigerte diesen Wert zurück auf das Ausgangsniveau, das Comedy-Programm schaffte mit einem 2,14-millionenköpfigen Publikum den Sprung oberhalb der zwei Millionen Seher.

FOX enthielt sich gänzlich der Konkurrenz und zeigte alte Ware in Form von «Hells’s Kitchen» und «Prodigal Son». Letzteres erzielte wie gewohnt sehr schwache Werte, lediglich 0,2 Prozent der Jüngeren schalteten ein. Die Küchen-Show mit Sternekoch Gordon Ramsay verbuchte den doppelten Anteil. The CW starte mit einer neuen Folge «Dead Pixels». Das britische Format bestätigte die Ergebnisse der Auftaktepisode von 0,43 Millionen Zuschauern und 0,1 Prozent der Umworbenen. Eine Wiederholung desselben Programms holte danach denselben Zielgruppenwert, ehe «Tell Me a Story» auf 0,33 Millionen Zuschauer kam. Trotz des eher schwachen Wertes ist dies eine Verbesserung der Sehbeteiligung. Das Rating in der Zielgruppe blieb weiterhin bei 0,1 Prozent.

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