Am Freitag endet die bis dato längste Staffel des Sat.1-Reality-Events. Die Macher können aus Runde acht einige Learnings ziehen.
Mit Fug und Recht mag zu behaupten sein, dass die diesjährige «Promi Big Brother»-Staffel die am wenigsten großen Namen – vor allem im direkten Vergleich mit den Vorgängern – hatte. Das wurde seitens Sender Sat.1 und der Produktion (Endemol Shine Germany) auch im Verlauf nicht korrigiert, als man Nachrücker in die Show schickte und dabei den ehemaligen «Prince Charming»- und «The Mole»-Mitstreiter Aaron Königs wählte oder eben die Tochter von Willi Herren. Dass die ganz großen Zugpferde fehlten, machte sich in fehlenden Quotenspitzen bemerkbar. Nein, Ausreißer auf über 18 Prozent waren im August 2020 nicht drin. Inhaltlich und gruppendynamisch war «Promi Big Brother» in diesem Jahr derweil so stark wie seit Staffel zwei nicht mehr. Das lag vor allem am perfekten Kandidatenmix und daran, wie insbesondere Ikke, Werner, Emmy, aber auch weitere Akteure (etwa Katy Bähm) agierten.
Es war ein mutiges Unterfangen der Sat.1-Führungsetage – die Projektlänge, die bisher immer bei 15 Tagen lag, wurde ausgeweitet – drei Wochen «Promi Big Brother» waren neuer Sendungsrekord. Doch das Gespür der Macher täuschte sich nicht, ähnlich wie schon bei «Love Island» (ITV in England, RTLZWEI in Deutschland) führte die Zusatzwoche dazu, dass der Zuschauer eine noch engere Bindung zu den Kandidaten im Haus aufbaute. Das Experiment ist zweifelsfrei geglückt.

• Promi Big Brother • Prince Charming • The Mole • ran • Love Island
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Es gibt 3 Kommentare zum Artikel
27.08.2020 19:42 Uhr 1
Zu 5: Sehe ich nicht so. Schon in Tag 3 hat Sat.1 es nicht sein lassen können und alle Bereiche komplett gewechset. So das alle mal in beiden Bereichen waren. Das Konzept bzgl. 2 Bereiche war somit nach 3 von 21 Folgen schon hinfällig.
Und so gehts auch mit dem Nominieren weiter. Es wird gezielt immer so gesteuert, dass eine Katy Bähm die ich mag nie nominiert wird und wenns mal dazu käme, dann dürfen nur der Arme Bereich nominiert werden. Das selbe mit dem Bereich wechseln, wenn gewises Leute es nicht schaffen, dann sorgt Sat.1 dafür, dass diese dann wechseln müssen.
Ein total lächerliches Konzept. Von den vielen Pannen (Marlene verkündet schon am Nachmittag bei Instagram ausversehen Elenes Auszug) und Live Manipulationen, so das gewisse Bewohner schlechter dastehen, welche am Folgetag dann rausfliegen usw.
3 Wochen Promi Big Brother haben Spass gemacht. Aber bitte nächstes Jahr wieder weniger Zeitverschwendung mit Matches und zuviele Sendezeit.
28.08.2020 19:08 Uhr 2
28.08.2020 19:13 Uhr 3