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Teen-Hit «Elite» ganz vorn, «GZSZ» stärkstes deutsches Format, «Star Trek: Enterprise» überrascht

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Das Daily-Drama kehrt in die Bestenliste zurück – während der Coronakrise waren im linearen Bereich die Quoten gesunken, die Reichweiten aber gestiegen.

Die von UFA Serial Drama kommende tägliche Serie «Gute Zeiten, schlechte Zeiten» ist nach Messungen der Marktforscher Goldmedia auf Strecke das gefragteste Format beim Streamingdienst TV Now. Schon vor zwei Wochen schaffte es die Dramaserie rund um junge Menschen in Berlin in die Top10-Liste der gefragtesten Serien im Streamingbereich. Auch in den zurückliegenden sieben Tagen ergatterte sich die RTL-Serie einen Platz unter den Besten – ermittelt wurde eine Brutto-Reichweite in Höhe von 2,67 Millionen – das waren 0,05 Millionen mehr als zwei Wochen zuvor. Ganz vorne an der Spitze der Charts duellierten sich zwei große Serienproduktionen.

Die spanische Teen-Serie «Elite» erklomm den Thron; kürzlich lief hier bei Netflix die dritte Staffel an. Die Brutto-Reichweite in den vergangenen sieben Tagen lag demnach bei 5,35 Millionen. Das Ergebnis deckt sich mit den Daten, die auch Netflix zur Verfügung stellt. In der Regel lag «Elite» nach Netflix-Angaben in Deutschland zuletzt auf Nummer eins. Platz zwei, ganz knapp dahinter, ging an «Star Trek: Picard», das (in diese Werte noch nicht eingerechnet) nun sein Staffelfinale begangen hat. Die CBS-All-Access-Serie, die es hierzulande bei Amazon Prime gibt, kam in den vergangenen sieben Tagen auf 5,31 Millionen Brutto-Reichweite. Mit leichtem Abstand läuft sich, auf Rang drei liegend, «Das Haus des Geldes» (internationaler Titel: «Money Heist») für den am Freitag erfolgenden Staffel-vier-Start warm: Die Brutto-Reichweite lag bei 4,70 Millionen.

Zur Arbeit von Goldmedia

Goldmedia erfasst seit Januar 2017 die Zuschauerzahlen von Pay-VoD-Angeboten in Deutschland. Methodisch fußt die Erhebung auf einer rollierenden Onlinebefragung mit bis zu 80.000 Befragten im Jahr. Goldmedia kooperiert dazu mit dem Panelprovider Respondi. Mit den VoD-Ratings existiert erstmals ein Analysetool über Zuschauerzahlen kostenpflichtiger VoD-Angebote in Deutschland.
Zudem landeten zwei Formate in der Bestenliste, die man dort nicht zwingend erwartet: «Shameless» (FOX) kam auf über vier Millionen Brutto-Reichweite Die zehnte Staffel der Serie rund um die chaotischen Gallaghers ist in Deutschland Ende Februar angelaufen, seitdem kommenden Woche für Woche neue Folgen hinzu. Der größte Teil der Reichweite kommt aber über Amazon, wo Prime einige Staffeln als Flatrate anbietet. Außerdem kletterte die Serie «The Stranger» mit 2,05 Millionen Zuschauern auf einen geteilten neunten Platz, den gleichen Wert holte sich mit «Star Trek: Enterprise» eine fast 20 Jahre alte Serie, deren vier Staffeln mittlerweile bei Netflix verfügbar sind.

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