Ein Vampir, der kein Blut sehen kann, ein Werwolf mit Tierhaarallergie und eine Elfe mit Höhenangst – diese charmante Prämisse schafft es im Rahmen der ersten «Die Wolf-Gäng»-Verfilmung nun auf die große Leinwand.
Vlad (Aaron Kissiov) und sein Vater Barnabas (Rick Kavanian) ziehen in das geheimnisumwitterte Crailsfelden, dessen ortsansässiges Zauberinternat – die Penner-Akademie – der junge Vampir besuchen soll. Dort angekommen, schließt er schnell mit dem jungen Werwolf Wolf (Arsseni Bultmann) und der schüchternen Elfe Faye (Johanna Schraml) Freundschaft, denn die drei fühlen sich aufgrund gewisser Einschränkungen wie Außenseiter. Vlad kann als Vampir kein Blut sehen, Wolf hat eine Tierhaarallergie und Faye traut sich trotz Feenflügel nicht, zu fliegen, da sie unter Höhenangst leidet. Doch damit nicht genug: In Crailsfelden geht Unheimliches vor sich, als Zaubersprüche plötzlich aus dem Ruder laufen und Barnabas von der pfiffigen Hexe Frau Circemeier (Sonja Gerhardt) dazu genötigt wird, einen im Familienbesitz befindlichen Diamanten an sie zu übergeben, um seine Schulden zu begleichen. Gemeinsam mit dem freundlichen Hausmeister Hannappel (Axel Stein) nimmt es die „Wolf-Gäng“ mit Frau Circemeyer und dem ebenfalls Dunkles im Schilde führenden Bürgermeister Louis Ziffer (Christian Berkel) auf, um Crailsfelden und all seine Bewohner zu beschützen…
Dazu gehört in erster Linie die Interaktion der Figuren. Getragen wird der Film von den drei Newcomern Aaron Kissiov, Arsseni Bultmann und Johanna Schraml, die sich schon in solch jungem Alter bemerkenswert authentisch in ihre spleenigen Figuren hineinfühlen können. Das gelingt bisweilen sogar etwas zu gut, wenn der junge Wolf einem echten Wolf sein Hinterteil hinhält, damit dieser erst einmal daran schnuppern kann. Eine ziemlich befremdliche, wenngleich inhaltlich konsequente Szene. Die Chemie unter den drei Schauspielern ist vortrefflich und von einem angenehm trockenen Humor, gepaart mit permanent durchschimmernder Abenteuerlust geprägt. In den Nebenrollen bestechen unter anderem Rick Kavanian («Bullyparade – Der Film»), Sonja Gerhardt («Kalte Füße») und Axel Stein («Die Goldfische»). Sie bereichern «Die Wolf-Gäng» mit nicht minder leidenschaftlichen Performances, die den Film auch für ein erwachsenes Publikum sehenswert machen. Diesem dürfte es vor allem leichter fallen, hinter das große erzählerische Gesamtgefüge zu steigen, das sich aus so vielen verschiedenen Erzählfäden zusammensetzt, dass die Kleinen da schon mal überfordert sein dürften. Davon und von den mitunter sehr furchteinflößend aussehenden Monstern und Bösewichten, weshalb wir den Film ab einem Alter von etwa 8 Jahren empfehlen.

• Harry Potter • Alarm für Cobra 11 • Die Wolf-Gäng • Bullyparade – Der Film • Kalte Füße • Die Goldfische
Manager Creative Productions (m/w/d)
Jungredakteur/Redakteur Casting (w/m/d)
Pflicht/-Orientierungspraktikant Redaktion (w/m/d)
Redakteur (w/m/d) oder Jungredakteur (w/m/d)
Jungredakteur/Redakteur (w/m/d)
Schreibe den ersten Kommentar zum Artikel