Jetzt kommt es doch: CBS muss seine kleine Schwester Viacom kaufen.
Nach einem tagelangen Verhandlungsmarathon haben sich die Unternehmen von National Amusement über eine Fusion geeinigt. Noch vor weniger als einem Jahr konnte der damalige CBS-Chefin Leslie Moonves die Fusionsverhandlungen stoppen, da er sein Unternehmen bestens aufgestellt sah. Mit einer Übernahme von Viacom würde man sich nur schwächen, hieß es damals. Shari Redstone, die National Amusement nachwievor leitet, sagte, dass die Fusionsverhandlungen gestoppt werden – zumindest für die kommenden zwei Jahre.
Die Vereinbarung zwischen den zwei Unternehmen sieht vor, dass Viacom-Aktionäre 0,59625 Aktien der CBS Corporation erhalten. Damit erreichen die zusammengeführten Unternehmen eine Marktkapitalisierung von 11,7 Milliarden US-Dollar. Bereits kurz nach den Übernahme-Vereinbarung trumpfte das Unternehmen auf. Man habe derzeit 750 TV-Serien bestellt, in den vergangenen zwölf Monaten gab man 13 Milliarden US-Dollar für Inhalte aus. Zusammen kommen beide Unternehmen auf einen Umsatz von 28 Milliarden US-Dollar. 

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