Stell dir vor es ist Fußball und keiner schaut zu – das kann kaum jemand glauben. Offenbar ist es aber so, dass nur die ganz großen Namen in Deutschland wirklich Publikum vor die Bildschirme ziehen. Nicht umsonst zeigt Sat.1 wann immer möglich den FC Bayern, die Stuttgarter, Bremen, Hamburg oder Dortmund. Weil am Donnerstag in der Europa League das Spiel des Clubs Hertha BSC aber noch spannend war, während Werder Bremen schon sicher im Sechszehntelfinale stand, entschied man sich für die Übertragung von Funkels Grottenkickern.
Auch die Vorberichte waren ein Reinfall: Zwischen 20.15 und 20.50 Uhr sollte eigentlich ein großes Interview mit FC Bayern-Präsident Uli Hoeneß ziehen, doch auch hier bestand nur sehr wenig Interesse. Nur 5,6 Prozent wollten das «ran-spezial» sehen: Die eigentlichen Vorberichte zum Berlin-Spiel sanken dann sogar noch weiter: Auf gerade einmal 1,43 Millionen Zuschauer ab drei Jahren kam die von Oliver Welke moderierte Einstimmung – ein Desaster für Sat.1: Bei den Werberelevanten holte man nach 20.50 Uhr gerade einmal 4,8 Prozent und war somit weniger erfolgreich als beispielsweise kabel eins mit «Die Maske»: Der kleinere Sender kam damit auf 5,8 Prozent Marktanteil. • ran
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