Es war ein langes Hin und Her: Wie soll es mit der Echtzeitserie «24» weitergehen? Die sechste Season wurde von den Fans scharf kritisiert: Zu viele Wiederholungen, keine sonderlich gute Story. Alles war halt irgendwie schon einmal da gewesen. Als auch die Reichweiten zurückgingen, sahen sich die Verantwortlichen gezwungen zu handeln. Zunächst wollte man einen Teil der Geschichte nach Afrika verlegen. Dies musste dann aber zum einen aus Kostengründen abgesagt werden und zum anderen, weil man plötzlich nicht mehr überzeugt war, dass die Afrika-Geschichte der Serie gut tun würde. Sie hätte beispielsweise einen Bruch der Echtzeit-Erzählweise mit sich gebracht. So kommt es auch, dass die Dreharbeiten mit rund einmonatiger Verspätung erst Ende August 2007 beginnen sollen.
Zudem bekommt die USA die erste weibliche Präsidentin, Allyson Taylor, gespielt von Cherry Jones. Ihre Figur ist als kompetente und glaubhafte Regierungschefin angelegt – was der Serie nach den turbulenten vergangenen Jahren sicherlich ganz gut tut. Sie soll am Tag der siebten Staffel im Übrigen das erste Mal überhaupt von Jack Bauer hören. Zudem versprachen die Macher eine neuartige Story, fernab von A-,B-,C-Waffen und muslimischen Terroristen.
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