Primetime-Check

Freitag, 16. Oktober 2026

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Im ZDF startete «Jenseits der Spree» in eine neue Staffel - Krimi-Dominanz am Freitag? Privat schauen alle auf «Ninja Warrior Germany» gegen «Promi Big Brother»? Und was macht Kabel Eins?

Im öffentlich-rechtlichen Primetime-Duell am gestrigen Freitag gab es einen klaren Sieger - wobei das am Freitagabend kaum überraschte. Im ZDF kam Jürgen Vogel mit der sechsten Staffel von «Jenseits der Spree» zurück in den Sendeplan, die Zuschauer honorierten das mit einer Reichweite von 4,43 Millionen Zuschauern und daher einer Quote von 21,1 Prozent. Das Erste hielt mit «Kanzlei Liebling Kreuzberg - Ein Meisterstück» nur bedingt dagegen. Bei der blauen Eins ergaben sich 2,54 Millionen Zuschauer und 12,2 Prozent. Mit Blick über alle Sender, zeigten sich damit schon die ersten beiden Plätze in der Reichweiten-Tabelle. Bei den 14- bis 49-Jährigen machten die öffentlich-rechtlichen Sender wie gewohnt kleinere Sprünge. Das ZDF kam mit 0,17 Millionen auf 5,2 Prozent, im Ersten ergaben sich mit 0,28 Millionen bessere 8,6 Prozent.

Im privaten Sektor war das gestrige Sorgenkind mit Abstand Kabel Eins und «Navy CIS». Die US-Serie lieferte insgesamt mit nur 0,49 Millionen Zuschauern und 2,3 Prozent Marktanteil ab, noch schlimmer lief es aber in der Zielgruppe. Hier sorgten 0,02 Millionen Werberelevante für nur 0,7 Prozent. Da lief es im direkten Vergleich für RTLZWEI schon beinahe gut. Der Spielfilm «Die Unfassbaren 2 - Now You See Me» kam insgesamt auf etwas bessere 0,54 Millionen Zuschauer und in der Zielgruppe auf deutlich bessere 0,17 Millionen Umworbene. So ergaben sich in Grünwald Marktanteile von insgesamt 2,7 Prozent, am Markt der Zielgruppe waren 5,1 Prozent drin.

Ebenfalls mit einem Spielfilm und daher auch nahe an der Leistung von RTLZWEI zeigte sich ProSieben mit «Das fünfte Element». Der lange Streifen holte bei den 14- bis 49-Jährigen mit 0,19 Millionen etwas mehr Zuschauer ab, was prozentual mit 5,6 Prozent leicht besser aussah. Insgesamt kam Unterföhring mit 0,74 Millionen Zuschauer jedoch sichtlich besser weg, wobei auch 3,8 Prozent noch kein Meisterstück am Freitagabend sind. Tatsächlich schummelte sich VOX daher mit «Goodbye Deutschland! Die Auswanderer» in die Top-Drei des gestrigen Primetime-Vergleichs - wobei der Unterschied zu den besten beiden Sendern dann doch noch deutlich spürbar war. Der VOX-Abend lieferte 0,67 Millionen Zuschauer insgesamt ab, das ergab einen Marktanteil von 3,3 Prozent - damit ist die rote Kugel auch hinter ProSieben. Jedoch lieferten «Die Auswanderer» mit 0,24 Millionen Umworbenen besser bei den 14- bis 49-Jährigen ab, was schöne 7,3 Prozent mit sich brachte.

Es verblieben damit damit gestern RTL und Sat.1 und damit der Vergleich «Ninja Warrior Germany - Die stärkste Show Deutschlands» und «Promi Big Brother». Der Köln-Sender legte mit 1,13 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 5,9 Prozent vor, aus der Zielgruppe wurden 0,32 Millionen Werberelevante und 9,8 Prozent geboten. Mit diesen Werte hatte Sat.1 tatsächlich nur bedingt Probleme, denn «PBB» kam zwar mit 1,06 Millionen Zuschauern im Gesamten hinter RTL ins Ziel, jedoch überschattete der Bällchensender Köln mit 0,41 Millionen Umworbenen in der Zielgruppe. Die Marktanteil von Sat.1 lagen bei insgesamt 5,3 Prozent und stolzen 12,4 Prozent am Markt der Zielgruppe.

© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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