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Abgerutscht: «Ninja Warrior Germany» verpasst den Absprung

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Ob nun am Obstacle abgerutscht, ins Wasser gefallen oder die Landung verpatzt - der dritte Abend von «Ninja Warrior Germany» verliert ordentlich an Reichweite.

Die äquivalent sportliche Metapher aus dem Kosmos des Parcours darf sich an dieser Stelle jeder selbst zurecht legen - rein faktisch lief der dritte Abend «Ninja Warrior Germany - Die stärkste Show Deutschlands» aus Sicht der TV-Zahlen nicht ideal. Und das, obwohl sich der Sender in der Vorwoche (09. Oktober) noch darüber freuen konnte, dass Sat.1 mit «Promi Big Brother» die Freitags-Konkurrenz von «The Voice of Germany» überspielt hatte. Als Resultat konnte RTL mit 1,33 Millionen Zuschauern einen neuen Staffel-Rekord verzeichnen, prozentual ging die Leistung von 6,6 auf 7,1 Prozent hoch. Noch erbaulicher wird für die Köln-Sender jedoch die Zielgruppe gewesen sein, denn von 0,33 Millionen ging das Interesse hoch auf 0,43 Millionen - was ein Plus von 11,4 auf 12,5 Prozent am Markt ausmachte. Stand letzter Freitag, war die Welt in Köln demnach vollkommen in Ordnung - was sich mit dem gestrigen Freitag geändert haben dürfte.

Sat.1 kam mit «Promi Big Brother» gestern ordentlich in Schwung und schnappte sich mit 0,41 Millionen Umworbenen und 12,4 Prozent den privaten Zielgruppen-Sieg, was sich bei RTL wohl direkt bemerkbar machte. Mit 0,32 Millionen Werberelevanten in Köln lief der gestrige Freitag nicht nur klar schlechter als die zweite Woche, selbst zum Auftakt waren mit 0,33 Millionen 14- bis 49-Jährigen mehr dabei - Negativrekord. Zudem fiel der Marktanteil mit 9,8 Prozent erstmals in den einstelligen Bereich. Wichtig: Im Gesamtkontext liefert RTL mit «Ninja Warrior Germany» noch immer die drittbeste Leistung des privaten Spektrums ab! Dass man jedoch neben dem Primetime-Vergleich auch noch hinter dem Folge-Programm von Sat.1 landet, dürfte weh tun. Ab 22:20 Uhr waren beim Bällchensender noch 0,32 Millionen und daher 10,6 Prozent des Marktes dabei.

Immerhin! RTL hat gegen Sat.1 noch klar in Sachen Gesamtreichweite die Führung in der Hand. Wobei der Vorsprung von 1,13 Millionen Zuschauern auf die 1,06 Millionen von Sat.1 auch nicht riesig ist. Der RTL-Abend holte 5,9 Prozent am Markt, Sat.1 kam auf 5,3 Prozent. Ebenfalls im Detail unschön für die Primetime, und die damit eigentlich beste Sendezeit des Tages, RTL hatte mit «Gute Zeiten, schlechte Zeiten» und «Exclusiv - Das Star-Magazine» zwei Formate, die das 20:15 Uhr-Programm noch überboten. «GZSZ» lieferte mit 1,22 Millionen Zuschauern besser ab, «Exclusiv» kam mit 1,25 Millionen Zuschauern im Schnitt daher.

© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/176646
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