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Die Einsamkeit der Generation Z ist bei arte ein Thema

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Ständig online und trotzdem ohne echte Nähe: Eine Dokumentation untersucht, warum sich ausgerechnet viele junge Menschen zunehmend einsam fühlen.

Feeds, Chats, Dating-Apps und inzwischen auch Künstliche Intelligenz versprechen ständige Vernetzung. Dennoch erlebt die Generation Z nach Darstellung einer neuen arte-Dokumentation besonders häufig Einsamkeit. «Nie allein, trotzdem einsam – Die Generation Z» geht am Dienstag, 17. November, um 21.45 Uhr der Frage nach, wie aus permanenter Erreichbarkeit ein Gefühl wachsender sozialer Distanz entstehen kann.

Regisseur Peter Scharf taucht dafür in die Lebenswelt junger Menschen ein und lässt Betroffene selbst zu Wort kommen. Sie berichten davon, warum sie sich zurückziehen, woher Frust und Wut kommen und weshalb ihnen echte Nähe, Zugehörigkeit und stabile soziale Bindungen zunehmend schwer erreichbar erscheinen. Dabei betrachtet der Dokumentarfilm Einsamkeit nicht ausschließlich als Zustand des Alleinseins. Vielmehr soll gezeigt werden, wie sie sich auch in Angst, Überforderung oder Frustration äußern kann. Ebenso thematisiert die Produktion Radikalisierung und die Suche nach Menschen, auf die man sich dauerhaft verlassen kann.

Eine zentrale Rolle spielt die digitale Lebenswelt der Generation Z. So beschäftigt sich «Nie allein, trotzdem einsam» mit der Frage, weshalb soziale Netzwerke, Dating-Plattformen, Chats und KI zwar nahezu permanente Kontakte ermöglichen, daraus aber nicht zwangsläufig persönliche Verbundenheit entsteht. Der Film stellt zudem die Frage, welche gesellschaftlichen Veränderungen notwendig wären, damit junge Menschen wieder stärker zueinanderfinden. Auch mögliche psychische Folgen chronischer Einsamkeit wie Depressionen und Angststörungen werden aufgegriffen. Scharf will damit nicht nur nach den Ursachen der Einsamkeit suchen, sondern auch zeigen, welche Wege aus ihr herausführen können und was die Erfahrungen der Generation Z über die heutige Gesellschaft verraten.

Mehr zum Thema... Nie allein trotzdem einsam
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