ProSieben versucht sich bei «The Voice of Germany» weiterhin an einem ungewohnten Experiment: Nachdem die neue Staffel am Freitag, 11. September, bei Sat.1 gestartet war, übernahm ProSieben bereits einen Tag später erstmals den Samstagabend für die Castingshow. Der Auftakt fiel mit 1,27 Millionen Zuschauern und 7,0 Prozent Marktanteil insgesamt sowie 8,1 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen eher verhalten aus. Inzwischen hat «The Voice» bei Sat.1 am Freitag allerdings etwas Boden gutgemacht: Am 18. September erreichte die Musikshow bei den Jüngeren 8,5 Prozent. Nun stand bei ProSieben die zweite Samstagsausgabe an – und damit die Frage, ob sich der neue Primetime-Platz allmählich besser etablieren kann.Die dieswöchige Ausgabe am Samstagabend verfolgten ab 20.15 Uhr insgesamt ziemlich beständige 1,27 Millionen Zuschauer. Der Marktanteil lag bei vernünftigen 6,9 Prozent, die für ProSieben-Verhältnisse schon klar übermäßig waren. Der eigentliche Satz nach oben ließ sich aber bei den 14- bis 49-Jährigen beobachten: Bei ihnen kam «The Voice of Germany» auf merklich optimierte 0,35 Millionen, was einem Marktanteil von plötzlich zweistelligen 11,9 Prozent entsprach. Damit konnte man gegenüber dem Auftakt merklich zulegen und bildete nun erfreulich gute Sphären ab. Abschließend sei gesagt, dass sich The Voice in diesem Kontext den Primetime-Sieg bei den Jüngeren mit RTL teilte.
Nach dem Ende der Castingshow um 22.55 Uhr setzte ProSieben nicht auf eine neue Produktion, sondern schickte eine Wiederholung von «The Masked Singer» ins Rennen - wenig verwunderlich war damit die Freude wieder weitestgehend verflogen. Die Musikshow kam ab 22.55 Uhr nur noch auf 0,34 Millionen Zuschauer und 4,1 Prozent insgesamt. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden lediglich 0,12 Millionen und mittelmäßige 7,0 Prozent gemessen.







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