«München Beats» ist eine neue generationsübergreifende Miniserie, die ab diesen Monat beim ZDF läuft. Der Fall war dies bereits ab Montag, 7. August 2026, 10.00 Uhr, im ZDF-Streaming. Linear folgen sollte die Auswertung einige Wochen darauf am Mittwoch, 26. August und Donnerstag, 27. August 2026, jeweils ab 20.15 Uhr in Doppelfolgen. Die Produktion widmet sich einem Kapitel der Münchner Geschichte: Die Entstehung des Kunstpark Ost auf dem ehemaligen Fabrikgelände der Pfanni-Werke. Gestern war es also soweit - doch konnte die lineare Auswertung trotz On Demand-Vorwegnahme noch punkten?Genauer gesagt kam der Auftakt der Miniserie nur auf ziemlich verhaltene 10,9 Prozent der Gesamtzuschauenden bei 2,08 Millionen von ihnen - damit rettete man sich gerade so in die Zweistelligkeit, bewegte sich aber unter ZDF-Schnitt und zudem ganz knapp hinter einer ebenfalls durchwachsenen Drama-Wiederholung im Ersten (2,10 Millionen). Bei den Jüngeren schien die TV-Premiere auch nicht den größten Effekt hervorgebracht zu haben - mit 0,16 Millionen zu 6,3 Prozent brachte man ein recht enttäuschendes Resultat hervor. Die zweite Folge steigerte sich nach 21.00 Uhr nur minimal auf 2,10 Millionen bei weiter 10,9 Prozent. Bezüglich der 14-49-Jährigen verblieb man bei 6,5 Prozent durch 0,18 Millionen.
Als erstes Fazit lässt sich sagen, dass für ein neues fiktionales Projekt bei den linearen Over-Night-Quoten sicherlich mehr drin gewesen wäre - ein wirklich zufriedenstellender Zuspruch sieht anders aus. Wie es sich mit möglichen Nachgewichtungen und vor allem Streaming-Kontakten bei den Programm-Marken verhält, wird demnächst zu bewerten sein.
Zur Late-Primetime um 22.45 Uhr lief dann eine thematisch nicht unähnliche Doku: «Wohnungsleerstand: Mieter raus - Rendite rein?» sahen immerhin noch 0,17 Millionen Leute des jüngeren Publikums und spülten einen soliden Anteil von 8,5 Prozent ins ZDF. Eine durchwachsene Leistung war bei den Älteren zu beobachten, die zu 10,6 Prozent (1,28 Millionen) die Produktion wählten. Im Anschluss sank ein Talk bei «Markus Lanz» nur ganz leicht und steigerte dadurch zu späterer Zeit seine Anteile. Zu holen waren damit vernünftige 13,2 Prozent der Älteren bei einer Reichweite in Höhe 1,06 Millionen. Bei den Jüngeren 0,16 Millionen zu gar schön zweistelligen 10,8 Prozent ließen sich wachhalten.







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