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ZDF zeigt «Dumb Money» als nächtliche Free-TV-Premiere

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Der prominent besetzte Film über den GameStop-Hype von 2021 schafft es ins deutsche Free-TV – allerdings erst tief in der Nacht von Sonntag auf Montag.

Das ZDF setzt seine Reihe nächtlicher Free-TV-Premieren fort. In der Nacht von Sonntag, 20. September, auf Montag zeigt der Mainzer Sender um 0.40 Uhr die Tragikomödie «Dumb Money – Schnelles Geld» erstmals im frei empfangbaren deutschen Fernsehen. Der Film ist anschließend vom 21. September bis zum 21. Oktober auch im Streaming-Angebot des ZDF verfügbar.

Im Mittelpunkt steht Keith Gill, besser bekannt unter seinem Internetnamen Roaring Kitty. Der Hobby-Finanzexperte und YouTuber wurde während der Corona-Pandemie zu einer der zentralen Figuren des spektakulären GameStop-Börsenbooms. Mit Videos und Beiträgen motivierte er zahlreiche Kleinanleger dazu, Aktien des angeschlagenen Videospielhändlers zu kaufen – und brachte damit große Hedgefonds, die auf fallende Kurse gesetzt hatten, massiv unter Druck.

Regisseur Craig Gillespie erzählt die Geschichte als Mischung aus Finanzdrama, Komödie und Internetphänomen. Grundlage ist Ben Mezrichs Sachbuch „The Antisocial Network“. Mezrich hatte bereits mit „The Accidental Billionaires“ die Vorlage für David Finchers «The Social Network» geliefert. Das Drehbuch zu «Dumb Money» stammt von Lauren Schuker Blum und Rebecca Angelo, die zuvor als Wall-Street-Journalistinnen gearbeitet hatten.

Auch die Besetzung fällt für eine Free-TV-Premiere im Nachtprogramm ausgesprochen prominent aus. Paul Dano übernimmt die Rolle von Keith Gill, Pete Davidson spielt dessen Bruder Kevin. Shailene Woodley ist als Caroline Gill zu sehen, Seth Rogen verkörpert Hedgefondsmanager Gabe Plotkin. Hinzu kommen Sebastian Stan, America Ferrera, Anthony Ramos, Vincent D'Onofrio, Nick Offerman, Myha'la und Talia Ryder.

Der Film versucht die außergewöhnliche Dynamik des GameStop-Hypes auch formal abzubilden. Reale Memes, Reddit-Beiträge und die Kommunikation während der Pandemie fließen in die Erzählung ein. Weil viele der Beteiligten einander im echten Leben nie begegneten, mussten die Drehbuchautorinnen verschiedene Schauplätze und Figuren parallel miteinander verbinden. Inhaltlich bewegt sich «Dumb Money» damit in einer ähnlichen Tradition wie «The Big Short» und «Moneyball», ergänzt um den Einfluss von Social Media und Online-Communities.

Gedreht wurde die Produktion im Herbst 2022 in New Jersey. Seine Premiere feierte «Dumb Money» im September 2023 beim Toronto International Film Festival. An den Kinokassen blieb der Film trotz seiner Starbesetzung vergleichsweise überschaubar und spielte weltweit rund 20,7 Millionen US-Dollar ein. Bei Kritikern schnitt die Produktion dagegen überwiegend positiv ab.

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