Primetime-Check

Montag, 3. August 2026

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Sat.1 stand in der Zielgruppe trotz Villa-Start bei weitem nicht an erster Stelle - wer denn dann?

Aber erst zum Gesamtpublikum: Dort gab es eine kleine Überraschung, denn der Quiz-Klassiker WWM fuhr trotz Wiederholung die Führung ein: «Wer wird Millionär? 25 Jahre – Das große Jubiläums-Special» verlief nochmal vor erstaunlich schönen 18,3 Prozent (2,83 Millionen) - die Marktführerschaft in diesem Segment war sogar knapp vor dem ZDF zu holen. Bei den 14-49-Jährigen gelangte Jauch ebenfalls auf führende 14,8 Prozent anhand 0,34 Millionen - RTL war also in zweifacher Hinsicht der Matchwinner des (Hochsommer-)Abends.

Eine respektable Zuschauerzahl fuhr aber auch das ZDF noch mit einem Krimi-Re-Run ein, gelangte damit aber nicht wie gewohnt über drei oder gar vier Millionen: Stattdessen erreichte «Nachtschicht: Der Unfall» 2,80 Millionen und passable 15,1 Prozent - damit lag noch eine Ecke vor dem Ersten, aber eben hinter RTL. Bei den 14-49-Jährigen konnte die ZDF-Reihe so durchwachsen performen, hier waren 6,0 Prozent bei einer dazugehörigen Reichweite von 0,15 Millionen drin.

Biopic-Stoff lieferte gestern die ARD im Hauptprogramm des Ersten. Dort konnte eine Free-TV-Premiere der britischen Produktion unter dem Titel «Die Fotografin» jedoch höchstens mäßige 12,8 Prozent (2,35 Millionen Einschaltende) schießen, lag somit auf einem mittleren dritten Rang. Bei den Jüngeren waren zumindest ziemlich solide Zahlen zu holen: 8,3 Prozent (0,21 Millionen) sprangen heraus und besorgten einen der vorderen Ränge sogar noch vor einem ausbaufähigen Sat.1-Start.

Jener Bällchensender programmierte den Staffelstart «Villa der Versuchung» und war damit ok, aber doch etwas enttäuschend unterwegs. Als mäßig zu wertende 7,2 Prozent (0,18 Millionen) ließen Federn im Vergleich zur erfolgreichen ersten Runde und damit klar Luft nach oben (siehe eigener Artikel). Insgesamt ließen 0,69 Millionen zu 4,0 Prozent ein noch akzeptables Ergebnis zu. Die rote Kugel zeigte wieder «Goodbye Deutschland» und war damit trotz Verlusten seinerseits gar nicht weit hinter Sat.1. Ein Blick nach Sansibar brachte mäßige 6,3 Prozent in der Zielgruppe auf, weil 0,16 Millionen aus dieser von der Partie waren. Insgesamt kam man auf noch durchwinkbare 3,4 Prozent durch 0,58 Millionen.

Auf Augenhöhe in der Peripherie lagen auch ProSieben und RTLZWEI: Die Unterföhringer gelangten mit der ersten wiederholten Folge «Georgie & Mandy» wieder nur auf 0,14 Millionen Werberelevante (letzte Woche 0,15 Millionen), die wegen der hitze-gedrosselten Gesamt-TV-Nutzung aber einem verbesserten Marktanteil von 6,2 Prozent entsprachen - immerhin ein Wert im Bereich des ProSieben-Schnitts. Die zweite Folge baute im Anschluss leicht auf 0,19 Millionen Jüngere aus, womit sich auf ziemlich ordentliche 7,4 Prozent gesteigert wurde. Eine wiederholte Folge von «Deutschland – Deine Schulden» bei den Grünwaldern war sehr ähnlich unterwegs - für RTLZWEI klar überdurchschnittliche Zielgruppen-Prozente in Höhe 6,0 Prozent kamen bereits durch moderate 0,15 Millionen zustande. Kabel stand am Ende, aber für eigenes Dafürhalten noch vertretbar, denn «Jack Ryan: Shadow Recruit» generierte 4,5 Prozent bei 0,11 Millionen 14-49-Jährigen. Insgesamt zeigte der Tacho noch so annehmbare 3,7 Prozent (0,66 Millionen).

© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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